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Waschbär: Projekt für Bio-Seide in China

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


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Waschbär bezieht seit 2005 Kleidung aus chinesischer Bio-Seide.

Die Triaz Gruppe, zu der der Umweltversand Waschbär gehört, baut ihr Projekt für Bio-Seide in der chinesischen Provinz Sichuan aus. Es soll ein Modellbetrieb werden und zeigen, dass eine nachhaltige Landwirtschaft möglich und auch ökonomisch sinnvoll ist.

Waschbär bezieht seit 2005 Kleidung aus chinesischer Bio-Seide. Vor zwei Jahren beteiligte sich die Triaz Gruppe an dem chinesischen Unternehmen OTEX (Organic Textiles), das die Erzeugung und Verarbeitung der Seide organisiert. „Wir wollten die Produktion der Bio-Seide langfristig sichern. Und den Menschen, die sich in einem Land, das nicht gerade für Ökologie bekannt ist, für Bio engagieren, eine Zukunftsperspektive bieten“, erläutert Ernst Schütz, der ehemalige Triaz-Eigentümer, das Engagement. Nun will Triaz das Projekt mit Hilfe von Soil & More Impacts (SMI) weiter ausbauen.

SMI hat sich auf Bodenfruchtbarkeit und Kompostierung spezialisiert sowie auf die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien. Das Unternehmen wird die bisher beteiligten 250 Landwirte theoretisch und praktisch in Sachen Bio-Landbau schulen. Sie sollen lernen, welche Nebenprodukte sie zwischen den Maulbeerbäumen (für die Raupen) anbauen und damit zusätzliches Einkommen generieren können. Ein weiterer Schwerpunkt ist es, die Bodenfruchtbarkeit durch Kompost zu fördern.

Triaz Gruppe zahlt Bauern Geld für eingespartes CO2

Die Triaz Gruppe erklärte, sie lasse im Rahmen des Projekts untersuchen und dokumentieren, inwiefern Bio-Landwirtschaft und fruchtbare Böden zum Klimaschutz beitragen. Für das CO2, das die Bauern einsparen und im Humus binden, will die Triaz Gruppe ihnen Geld zahlen. Schon bisher arbeitete das Unternehmen klimaneutral und glich die nicht vermeidbaren Emissionen durch den Kauf von CO2-Zertifikaten aus. Nun soll das Geld für den CO2-Ausgleich direkt an die Landwirte gehen.


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