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Und am Sonntag zur BioSüd

von Redaktion (Kommentare: 0)


Besucherstärkste Regionalmesse: BioSüd © BioMessen

Über 500 Hersteller von Bio-Lebensmitteln, Naturkosmetik und Reformwaren präsentieren am kommenden Sonntag auf der Fachmesse BioSüd in Augsburg ihre Produkte. Besonderes Highlight: Der BNN stellt die Branchen-Kampagne „Öko statt Ego“ vor. Wer aus Klimaschutzgründen Bedenken hat, zur Messe zu fahren: Die An- und Abreise der Fachbesucher ist laut Veranstalter klimaneutral.

Bereits am Vortag der BioSüd, am Samstag, 28. September, treffen sich in Augsburg junge Bio-Macher und gestandene Einkaufsentscheider beim neuen BioMessen-Format „Macher trifft Markt“. Bei dieser geschlossenen Veranstaltung, in die sich Interessenten einbuchen konnten, stellen acht Start ups ihre Produkte dem Handel vor. Hintergrund ist die gezielte Zusammenführung von jungen Marken, die an einer Distribution im Bio-Fachhandel interessiert sind, und Groß- und Einzelhändlern, die authentische und individuelle Produkte suchen, um sich im Wettbewerb zu profilieren. Ein Teil der dort vorgestellten Produkte wird auch auf der BioSüd zu sehen sein.

Verleihung des Förderpreises „Mehr Bio für morgen“

Ebenfalls am 28. September wird der von den BioMessen geschaffene Förderpreis „Mehr Bio für morgen“ im Rahmen des Ausstellerabends verliehen. Am Messesonntag präsentieren sich die Gewinner dem Fachpublikum beim Podiumsgespräch „12 Uhr mittags“, das in Halle 5 auf der zentralen Gastronomiefläche stattfindet. Teilnehmer sind Vertreterinnen und Vertreter von Kultursaat, Demeter im Norden, Bio-Hofbäckerei Mauracher, BioBalkan, Sonett und Grünerdüngen. Moderation: Detlef Harting, Harting + Tovar Gmbh Kommunikation.

„Öko statt Ego“: BNN stellt Kampagne vor

Der Bundesverband Naturkost Naturwaren BNN e.V. nutzt die BioSüd, um seine Branchenkampagne „Öko statt Ego“ vorzustellen, die ab Oktober mehr Menschen für den Bio-Fachhandel und die Werte, für die dieser steht, gewinnen möchte. Dafür haben die Messeveranstalter eigens eine Fläche gratis zur Verfügung gestellt.

BioSüd: Sonntag, 29. September 2019, 9.00 bis 17.30 Uhr, Augsburg, Messehallen 5 + 7

 

Wer am kommenden Sonntag keine Zeit hat, kann die BioNord in Hannover am Sonntag, 13. Oktober, besuchen, wo sich die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast zu einem Messerundgang angekündigt hat. Um „12 Uhr mittags“ wird das aktuelle Bio-Thema Verpackung im Mittelpunkt stehen: Vertreter von Herstellern, Großhandel und Handel diskutieren unter dem Titel „Wie unverpackt geht unverpackt?“ darüber, wie sich die Erwartungen nachhaltig orientierter Verbraucher und logistische und technische Anforderungen vereinbaren lassen und wertvolle Ressourcen geschont werden.

Die An- und Abreisereise ist jeweils klimaneutral

Das politische Top-Thema Klimaschutz ist auf allen BioMessen präsent. „Es kommt darauf an, dass wir handeln, und das nicht erst morgen“, sagt Veranstalter Wolfram Müller. „Die BioMessen finden deshalb bereits seit 2014 komplett klimaneutral statt.“ Kompensiert werde dabei nicht nur der Betrieb der Messehallen, sondern auch An- und Abreise der Besucher sowie alle Warentransporte im Zusammenhang mit den BioMessen. Dabei gehen die Veranstalter einen innovativen Weg: Die klimaschädlichen Emissionen werden durch Humusaufbau auf deutschen Bio-Höfen im Boden gebunden – ein Leuchtturmprojekt der BioMessen, das Klimaschutz und ökologische Landwirtschaft zusammenbringt.

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BioSüd: Vier Nominierte für Förderpreis

Zum dritten Mal wird der von den BioMessen geschaffene Förderpreis verliehen. Mit ihm werden Unternehmen, Initiativen, Vereine, Institutionen, Einzelpersonen oder Projekte ausgezeichnet, die sich aktiv für „Mehr Bio für morgen“ engagieren. Diesmal gab es 15 Prozent mehr Bewerbungen als im Vorjahr.

Bio wächst – nicht nur im Fachhandel

Die Ausgaben der Verbraucher für Bio-Frische-Produkte sind im ersten Halbjahr 2019 um 14 Prozent gestiegen. Das meldete die Agrarmarkt-Informationsgesellschaft AMI. Sie sieht auch den Bio-Fachhandel kräftig im Plus.

Bio-Beerenobst: Neue Plattform für Anbauer, Vermarkter und Verarbeiter

Um regional erzeugtes Bio-Beerenobst besser vermarkten zu können, hat eine Gruppe von Beerenobstanbauern ein von der EU gefördertes Projekt gestartet. Über eine Internetplattform sollen sich Anbauer, Vermarkter und Verarbeiter vernetzen, um den Verkauf der sensiblen Früchte schnell und sicher zu organisieren.

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