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Über 400 Krankheitsausbrüche durch Lebensmittel

von Redaktion (Kommentare: 0)


Appetitlich, aber nicht ungefährlich: Milch ist am häufigsten Auslöser von lebensmittelbedingten Erkrankungen © pilipphoto / shutterstock

Im Jahr 2018 wurden insgesamt 416 lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche an das Robert-Koch-Institut (RKI) beziehungsweise an das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeldet.

Mindestens 2.476 Erkrankungen, 324 Hospitalisierungen und 11 Todesfälle standen mit den Ausbrüchen in Zusammenhang, teilt das Bundesamt mit. Wie in den Jahren zuvor waren die häufigsten Verursacher von Krankheitsausbrüchen Campylobacter spp. und Salmonellen. Von einem lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch spricht man immer dann, wenn zwei oder mehr Menschen an demselben Lebensmittel erkrankt sind.

Milch häufigste Ursache

Die meisten Ausbrüche mit hoher Evidenz wurden durch Milch (Rohmilch) verursacht. Sowohl die Anzahl der Ausbrüche durch die Lebensmittelkategorie Milch als auch der Anteil aller Ausbrüche, die durch Milch verursacht wurden, haben jedoch im Vergleich zum Vorjahr abgenommen. Die häufigsten Krankheitsausbrüche mit hoher Evidenz gab es im Privathaushalt bzw. in der Schule/Kindergarten gefolgt von der Gastronomie. Zwischen bio und konventionell wurde nicht unterschieden.

Weitere Ergebnisse finden Sie in: Gemeinsamer nationaler Bericht des BVL und RKI zu lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Deutschland 2018.

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