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Studie: Ökolandbau kann Europa ernähren

von Leo Frühschütz (Kommentare: 1)


Zwei Personen tragen Holzkisten mit Tomaten
Symbolbild © Fotolia/nd3000

Was wäre wenn? In einer Studie des französischen Instituts IDDR sind die positiven Folgen eines agrarökologischen Umbaus der europäischen Landwirtschaft bis 2050 zu lesen.

Was der Ökolandbau laut IDDRI könnte:

  • die Bevölkerung ernähren
  • den Ausstoß von Treibhausgasen durch die Landwirtschaft um 40 Prozent verringern
  • Artenvielfalt erhöhen

Voraussetzung dafür ist eine Änderung der Essgewohnheiten: mehr Getreide, Früchte Gemüse und eiweißhaltige Pflanzen und deutlich weniger tierische Produkte. Dies vorausgesetzt, sei es möglich, ohne Pestizide und Mineraldünger die Bevölkerung zu ernähren, haben die IDDRI-Experten ermittelt. Es könnten auch weiterhin landwirtschaftliche Erzeugnisse exportiert werden, während die Einfuhr von Agrarrohstoffen zurückginge, da weniger eiweißhaltige Futtermittel benötigt würden. In ihrem Szenario rechneten die Forscher mit einem Ertragsrückgang von 10 bis 50 Prozent, je nach Erzeugnis.

IDDRI ist eine angesehene französische Denkfabrik, die sich auf nachhaltige Entwicklung spezialisiert hat.

Lesen Sie auch: Keinen Euro mehr für den Öko-Landbau


Stichworte:

Europa

Forschung und Studien

Landwirtschaft


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Kommentar von Stefan Mutter |

Kann mal einer spezifizieren wie viel Fleisch nach diesem Szenario pro Kopf dann noch verzehrt werden kann? Das ist ja wichtig zu wissen wenn wir berechnen wollen, wie viele Bio-Fleischerzeuger wir noch akquirieren können ...



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