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Plastiktüten: DUH fordert Abgabepflicht für Händler

von Redaktion (Kommentare: 1)


Plastiktueten
Jährlich werden in Deutschland noch 29 Plastiktüten pro Kopf verbraucht.

Am 1. Juli 2016 trat die freiwillige Selbstverpflichtung zwischen dem Bundesumweltministerium und dem Deutschen Einzelhandelsverband HDE zur Verringerung des Plastiktütenverbrauchs in Kraft. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert das Instrument als nicht ausreichend und fordert eine bundesweite einheitliche Abgabe von mindestens 22 Cent auf jede verkaufte Einweg-Plastiktüte. Verwendet werden sollte diese Abgabe zur Förderung von Mehrwegalternativen und Sensibilisierungskampagnen zur Abfallvermeidung. „Erst wenn alle Plastiktüten verbindlich und spürbar verteuert werden, werden diese endgültig der Vergangenheit angehören“, schreibt die DUH in einer Pressemitteilung.

"Händler fühlen sich nicht an Selbstverpflichtung gebunden"

Aktuell werden in Deutschland noch immer 29 Plastiktüten pro Kopf und Jahr verbraucht. Das sind insgesamt 2,4 Milliarden. Zum Vergleich: In Ländern mit einer gesetzlichen Abgabe auf alle Plastiktüten, wie zum Beispiel Dänemark oder Irland werden pro Kopf und Jahr nur 4 bzw. 14 Plastiktüten verbraucht. Als Grund für den hohen Plastiktütenverbrauch in Deutschland vermutet die DUH, „dass sich viele Händler nicht an die Selbstverpflichtungserklärung gebunden fühlen und sie mit dem erzielten Verkaufspreis sogar noch ein gutes Geschäft machen.“


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Kommentar von Gerhard Röthlein |

Was nützen ein paar weniger Plastiktüten wenn man den gesamten Verpackungswahn betrachtet.
Postversand von Katalogen, in Plastik verpackte Küchenrollen mit einem zusätzlichen Plastikhenkel, Einwegflaschen, Squeezeflaschen, usw, usw, usw



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