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Penny sorgt für Transparenz bei Bio-Bananen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ratet mal: Wo aus Übersee kommen wir Bio-Bananen her? Der Penny-QR-Code informiert darüber ab 9. September. © blocberry Shutterstock

Mit einem QR-Code will der Discounter Penny ab September über die jeweilige Plantage seiner Bio-Bananen informieren. Für Ananas gibt es diesen Kunden-Service bereits ab Montag.

Die Rewe-Tochter zitiert die im Juni erschienene Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Danach geben 53 Prozent der befragten EU-Bürger an, dass die Frage, woher ein Lebensmittel stammt, ein relevantes Kaufkriterium ist. Die Herkunft ist der Umfrage zufolge damit wichtiger als die Kosten (51%), die Sicherheit der Lebensmittel (50%) oder deren Geschmack (49%).

Service für Bio- und konventionelle Ware

Über den QR-Code erreichen die Penny-Kunden eine spezielle Website mit ausführlichen Informationen zu der jeweiligen Plantage sowie deren Nachhaltigkeitsaktivitäten, Auditierungen oder Auszeichnungen. Der Service wird für Bio- und konventionelle Ware gleichermaßen angeboten.

„Unsere Kunden sollen uns und unseren Produkten vertrauen können. Mit der Einführung des QR-Codes zeigen wir, dass wir uns unserer sozialen wie ökologischen Verantwortung in der Lieferkette bewusst sind. Kunden, die bei uns Ananas und Bananen kaufen, können das voller Vertrauen und mit einem guten Gewissen tun, denn wir legen großen Wert auf die Auswahl unserer Partner. Dabei schauen wir auch auf dessen ökologische und soziale Haltung,“ so Stefan Magel, Bereichsvorstand Handel Deutschland der Rewe Group und COO Penny.

Engagement der Rewe Group

Neben Zertifizierungen und Standards setzt die Rewe Group nach eigenen Angaben auch eigene Projekte um, um den Herausforderungen in den Lieferketten zu begegnen. So engagiere sie sich für eine Verbesserung der ökologischen und sozialen Bedingungen im Ananas- und Bananenanbau in Mittelamerika. Dafür sei über einen Mittelamerikafonds von 2013 bis 2018 ein Projektvolumen von über 3,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden. Der Fonds richte sich an lokale Organisationen, die sich mit ihren Projektideen im Rahmen von Ausschreibungen für eine Förderung bewerben können. Die GIZ ist für die Koordination der Projektanträge verantwortlich und kontrolliert auch die Umsetzung der Projekte vor Ort.

Über Penny

Penny erzielte 2018 allein in Deutschland mit rund 2.180 Filialen und mehr als 28.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 7,6 Milliarden Euro.

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