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Packzeit für Bio-Brotboxen

von Jochen Bettzieche (Kommentare: 1)


Gelbe BioBrotBox gefüllt
Frisch gepackte BioBrotBox des bio verlags. © bioverlag/Micky Wiesner

Mitarbeiter zahlreicher Unternehmen und Freiwillige gelbe Bio-Brotboxen für Schüler gepackt. 2002 in Berlin gestartet, läuft die Aktion mittlerweile bundesweit. Zehntausende wiederverwendbare Boxen kommen so Jahr für Jahr in die Schultaschen von Erstklässlern. 2018 waren es bundesweit rund 175.000 Stück. Ziel ist es, die Kinder für das Thema gesunde Ernährung zu sensibilisieren und ihnen klarzumachen, wie wichtig das tägliche Frühstück ist.

Viele Bio-Unternehmen an Aktion "BioBrotBox" beteiligt

Die zahlreichen regionalen, oft ehrenamtlichen Initiativen, die sich an der Aktion beteiligen, reichen von Husum im Norden bis Nußdorf am Inn im Süden. Darunter etliche Bio-Unternehmen: Rapunzel, Allos, Lebensbaum und die GLS-Bank etwa, steuern Lebensmittel oder Geld für die Brotboxen bei. Aber auch große Konzerne unterstützen die Aktion, wie die Drogeriemarktkette Rossmann.

bio verlag packt Biobrotboxen

Oft übernehmen Vertreter der Naturkostbranche die Koordination vor Ort. Allein bei Byodo waren es 3.400 Boxen, die in den Landkreisen Mühldorf, Altötting und Traunstein verteilt wurden. Die Boxen enthalten Lebensmittel in Bio-Qualität sowie Einkaufsgutscheine für Naturkostläden. Der Weltladen Löffingen befindet sich ebenso darunter, genau wie die Upländer Bauernmolkerei – und der bio verlag, der bio-markt.info betreibt. Der bio verlag ist seit Jahren für die Region Aschaffenburg zuständig, in der dieses Jahr 2.340 Boxen gepackt und in 46 Grundschulen verteilt wurden.


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Kommentar von Martin Kullik |

Unser Sohn wurde gerade in Hamburg eingeschult und hat auch eine Bio-Brot-Box bekommen. Grundsätzlich - aber noch intensiver seit wir den Film "Plastic Planet" gesehen haben - versuchen wir, Plastik im Leben(smittelbereich) zu reduzieren und unsere Kinder für dieses Thema zu sensibilisieren. Und dann bekommt er eine Plastikbox mit diversen einzeln verpackten Snacks, um ihn "für das Thema gesunde Ernährung zu sensibilisieren". Den Ansatz finden wir gut, aber die Umsetzung ist leider nur halbherzig und nicht, wie man es bei "Bio" wieder viel konsequenter machen sollte, ganzheitlich gedacht.
Natürlich hat es auch einen finanziellen Aspekt, billiges Plastik statt teurerer, nachhaltigerer Materialien zu verwenden, aber das macht es doch nur doppelt traurig, oder?



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