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„Öko statt Ego“ gestartet – Stimmen zur Kampagne

von Redaktion (Kommentare: 0)


Andreas Roth, Sonett, im "Öko statt Ego"-Shirt.
Andreas Roth, Sonett, im "Öko statt Ego"-Shirt. © Katrin Muhl/bio verlag

Der Vertrieb von Bio-Produkten ist kein Alleinstellungsmerkmal des Naturkostfachhandels mehr. Dennoch gibt es große Unterschiede zum konventionellen LEH, die der BNN mit seiner Kampagne „Öko statt Ego“ einem breiten Publikum näher bringen möchte. Geschäftsführerin Kathrin Jäckel erläuterte auf der BioSüd die Eckpunkte der Kampagne im Video-Interview. Zusätzlich haben wir erste Stimmen von prominenten Akteuren des Fachhandels eingefangen.

Die T-Shirts der Aktion „Öko statt Ego“ fanden zum Start der auf Dauer angelegten Kampagne bereits überzeugte Träger. Sie sind Teil einer Reihe von Kommunikationsmitteln, die der Bundesverband Naturkost und Naturwaren (BNN) über die Webseite www.oekostattego.de zur Verfügung stellt. Neben den T-Shirts gibt es auch Stoffbeutel, Schürzen und Türsticker, mit denen Bioläden ihre Kunden auf die Kampagne aufmerksam machen können.

 

 

Über 240 Bioläden machen bereits mit

Wer Verbraucherinnen und Verbraucher außerhalb seines Kundenkreises erreichen will, hat ebenfalls eine große Auswahl an Kommunikationsmitteln. So gibt es digitale Vorlagen für Social Media und Anzeigenschaltungen, Postkarten, Flyer und Großflächenplakate, die heruntergeladen und entsprechend eingesetzt werden können. Laut BNN machen bereits mehr als 240 Läden mit, über 100 weitere Bio-Betriebe unterstützen die Aktion. Eine Mitgliedschaft im BNN sei nicht erforderlich, um an der Kampagne teilzunehmen oder zu ihrer Finanzierung beizutragen.

Teilnahme für viele Läden kostenlos

Für Einzelhändler mit nur einer Filiale und einem Umsatz von weniger als fünf Millionen Euro im Jahr ist die Teilnahme kostenlos. Damit können fast alle Einzelläden an der Kampagne teilnehmen, ohne einen Beitrag zu zahlen. Wer diese Summe überschreitet beziehungsweise zwei Filialen betreibt, zahlt wie Hersteller und Großhändler einen halben Jahresbeitrag auf Basis der BNN-Beitragsordnung – unabhängig von der Mitgliedschaft.

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Der Marktführer beim Umsatz mit Bio-Lebensmitteln will auf diesem Sektor weiter wachsen. Dazu diskutierten Aldi Nord und Aldi Süd kürzlich mit strategischen Partnern und externen Experten über Bio-Trends und Innovationen. Vom Umsatz her können es die Discounter-Filialen bereits mit kleineren Bioläden oder Bio-Fachgeschäften aufnehmen.

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Der offene Brief des Berliner Naturkostladens Bioase44 wird weiter heftig diskutiert. Zur Frage des Gebietsschutzes hat jetzt ein Leser ein Beispiel aus der Schweiz beschrieben. Und Malte Reupert hat seine provokante Einstellung noch einmal klargemacht. Nach dem Motto: Handeln statt klagen. Diskutieren Sie mit zum Thema interner Wettbewerb im Naturkostfachhandel.

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