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Öko-Monitoring: Hohe Qualität bei Bio-Produkten

von Redaktion (Kommentare: 0)


Schneidet beim Öko-Monitoring gut ab: Bio-Obst- und -Gemüse © Adisa / Shutterstock

Der BÖLW weist anhand des Öko-Monitorings Baden-Württemberg auf die Qualität von Bio-Produkten hin: Bio-Gemüse ist um ein Vielfaches weniger mit Pestiziden belastet als konventionelles Gemüse.

Baden-Württemberg untersucht im Öko-Monitoring Bio-Lebensmittel auf erwünschte und unerwünschte Inhaltsstoffe und vergleicht die Ergebnisse mit Werten konventionell erzeugter Lebensmittel. Im aktuellen Test wurden rund 15.000 Proben untersucht, am häufigsten Obst und Gemüse. Ein Fokus des Öko-Monitorings lag 2018 in der Untersuchung der Verunreinigung von Bio-Produkten mit chemisch-synthetischen Pestiziden. Der Bund Ökolgische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) hat einige Ergebnisse ausgewählt und kommentiert:

Pestizide

„Wie in den Vorjahren schnitten ökologisches frisches Obst und Gemüse auch im Jahr 2018 besser ab als konventionell erzeugte Ware, sowohl bezüglich der Häufigkeit von Rückstandsbefunden als auch der Rückstandsgehalte chemisch-synthetischer Pestizide. Bei knapp 60 Prozent der Proben aus ökologischem Anbau waren keine Rückstände an Pestiziden nachweisbar. Sofern Rückstände festgestellt wurden, lagen die Gehalte überwiegend im Spurenbereich (< 0,01mg/kg) und damit deutlich unterhalb der Konzentrationen, die üblicherweise nach Anwendung entsprechender Wirkstoffe im Erntegut festgestellt werden können.“

© Alle nachfolgenden Tabellen stammen aus dem Öko-Monitoring B.-W. 2018.

Zusatzstoffe: Schwefeldioxid in Traubensaft

Untersucht wurden 30 ökologische und 47 konventionelle Traubensäfte. Dabei handelte es sich sowohl um Säfte aus roten als auch aus weißen Trauben sowie um Mischsäfte. Bei den ökologischen Produkten lagen die Schwefeldioxidgehalte durchweg unterhalb der Bestimmungsgrenze von 3 mg/l. Dies war bei den Säften aus konventioneller Produktion nur bei etwa einem Drittel der Fall. Die restlichen Proben wiesen Gehalte zwischen 3 und 10 mg/l auf. Eine Überschreitung des Höchstgehalts von 10 mg/l war jedoch bei keiner Probe festzustellen.

Antibiotika in Krebstieren

„In keiner der untersuchten Proben aus ökologischer Aquakultur waren Rückstände nachweisbar. Im Gegensatz dazu wurden in Produkten aus konventioneller Aquakultur Rückstände nachgewiesen.“

GVO in Mais- & Sojaerzeugnissen sowie Honig

„Generell sind gentechnische Veränderungen bei Bio-Lebensmitteln sehr selten nachweisbar. Bei den Untersuchungen in den vergangenen 17 Jahren wurden niemals GV-Anteile über 0,1 Prozent festgestellt. Deutlichere Unterschiede zwischen bio und konventionell bestehen nach wie vor bei Sojaprodukten. Sowohl der Anteil positiver Proben als auch deren Verunreinigungsgrad durch gentechnisch veränderte Soja ist geringer als bei konventioneller Ware. Im Vergleich zum Vorjahr hat allerdings sowohl bei Bio-Soja als auch bei konventioneller Ware der Anteil positiver Proben leicht zugenommen.“

Informieren Sie sich hier über alle Ergebnisse des Ökomonitorings 2018.

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