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NRW klagt weiter gegen Kükenschreddern

von Redaktion (Kommentare: 0)


Ende Juni hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entschieden, dass massenhaftes Töten männlicher Eintagsküken nicht gegen das Tierschutzgesetz verstößt. Die rot-grüne-Landesregierung von NRW klagt jedoch weiter gegen diese Praxis.

Im Zweifel werde man vor das Bundesverwaltungsgericht ziehen, sagte Landesagrarminister Johannes Remmel (Grüne) laut einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Revision gegen das Urteil vom Mai ist dem Blatt zufolge nicht zugelassen. Dagegen hätten die unterlegenen Landkreise auf Veranlassung des Umweltministeriums Beschwerde eingelegt.

2013 hatte Remmel die Tötung männlicher Küken von Legehennen-Linien per Erlass beenden wollen. Laut Tierschutzgesetz brauche es einen vernünftigen Grund, um ein Tier zu töten, so der Minister. Dieser liege hier nicht vor. Gegen den Erlass hatten die betroffenen Brütereien geklagt und in zweiter Instanz Recht bekommen.

Bundesagrarminister Schmidt stellte in Aussicht, das Kükenschreddern mit einer neuen Technik bis 2017 zu beenden. Daraus wird aber wohl nichts. Das Forscherteam, das ein entsprechendes Verfahren dazu herstellt, glaube nicht an eine rechtzeitige Fertigstellung, berichtet Zeit Online. Die Technik werde demnach frühestens 2019 marktreif sein.

(Bild: © enisNata - Fotolia.com)

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