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Naturata: 30 Jahre Dinkel von Schwäbischer Alb

von Redaktion (Kommentare: 0)


Naturata-Vorständin Liane Maxion mit Dinkel-Bauern von der Schwäbischen Alb © Naturata

Der Bio-Pionier Naturata setzt auf verlässliche Partnerschaften. Ein Beispiel ist das Dinkelanbau-Projekt auf der Schwäbischen Alb. Bereits seit über 30 Jahren arbeitet das Unternehmen mit 25 Landwirten einer Demeter-Erzeugergemeinschaft zusammen.

Um den Landwirten eine wirtschaftlich abgesicherte Basis zu bieten, werden frühzeitige Mengen- und Preisabsprachen getroffen und verlässliche Abnahmezusagen garantiert. Faire Preise stehen dabei im Fokus der Kooperationspartner.

Höherer Gewinn wäre möglich

Auch wenn die Renaissance des „Urgetreides“ inzwischen höhere Preise für die Bauern zuließe, wird Naturata nicht unter Druck gesetzt. „In unserer Demeter-Erzeugergemeinschaft hat sich die Anbaumenge in den letzten Jahren um ein Vielfaches gesteigert. Natürlich könnten wir mit unserem Dinkel jetzt einen höheren Gewinn erzielen, aber uns sind die Partnerschaft und die langfristige Planung wichtiger. Wir können uns aufeinander verlassen“, sagt der Demeter-Bauer Walter Badmann.

Wertschätzung auf allen Ebenen

Liane Maxion, Vorständin der Naturata AG, sieht das genauso: „Für uns stehen Fairness, soziale Verantwortung, Verlässlichkeit und Vertrauen im Zentrum unseres Handelns. Wir kommunizieren transparent, schaffen Raum zur Mitgestaltung und stärken das Miteinander durch einen respektvollen und wertschätzenden Umgang auf allen Ebenen.“

Kurzer Weg zur Verarbeitung

Die optimalen Boden- und Wetterbedingungen machen die Region laut Naturata zu einem idealen Ort für den Anbau des Getreides. Denn das robuste, winterharte Getreide gedeihe besonders gut auf den steinigen, humusarmen Böden und sei widerstandsfähig gegen Unkraut und Pilzbefall. Ein weiterer Vorteil des Anbauprojekts sei der kurze Transportweg, den das Getreide zurücklegen müsse. Die Weiterverarbeitung erfolge unweit von den Höfen in einem handwerklichen Familienbetrieb. Diese kurzen Wege schonten dabei nicht nur das Korn, sondern auch die Umwelt.

Kurzvideos zum Dinkelprojekt

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