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Mikroplastik in Lebensmitteln beunruhigt die Verbraucher

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Ein Fisch im Meer schwimmt zwischen Plastikteilen
Mikroplastik wurde bisher vor allem in Meeresfischen nachgewiesen. Sie verwechseln das Mikroplastik mit dem für sie überlebenswichtigen Plankton und verenden qualvoll, da sie das Plastik nicht verdauen und ausscheiden können. © Shutterstock/Rich Carey

83 Prozent der Verbraucher kennen das Thema Mikroplastik in Lebensmitteln. 56 Prozent von ihnen sind deshalb beunruhigt. Das hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in seinem aktuellen Verbrauchermonitor ermittelt. Das BfR erhebt damit jeden Februar und August, was die Menschen zu Gesundheits- und Verbraucherthemen denken.

Besorgnis über Mikroplastik im Essen ist größer geworden

Die jetzt veröffentlichte August-Befragung zeigt: Die Besorgnis über Mikroplastik im Essen ist in den vergangenen sechs Monaten um 11 Prozent gestiegen. Ebenfalls zugenommen haben die Bedenken wegen Antibiotikaresistenzen sowie Aluminium und Salmonellen in Lebensmitteln. Deutlich mehr Menschen stuften die Lebensmittel in Deutschland als „eher wenig sicher“ (18 Prozent) oder „nicht sicher“ (5 Prozent) ein.

Mikroplastik vor allem im Magen-Darm-Trakt von Fischen

Zum Thema Mikroplastik im Essen weiß das BfR noch wenig: „Um das tatsächliche Risiko von Mikroplastik in der Nahrungskette zu bewerten, benötigen wir verlässlichere Daten“, sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. Er weist darauf hin, dass Mikroplastik bisher vor allem im Magen-Darm-Trakt von Fischen nachgewiesen wurde. Den verzehre man in der Regel aber nicht.

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