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Kühlmöbel: Wasserkreislauf reduziert Abwärme im Laden

von Horst Fiedler (Kommentare: 0)


Marktneuheit von Epta: Kühlmöbel mit Wasserkreislauf zur Abwärmeableitung. © Epta

Wer beim Kauf von steckerfertigen Kühlmöbeln den Klimaschutz stärker beachten will, sollte die Marktneuheit des Herstellers Epta prüfen. Mit ihr lasse sich der Energieverbrauch deutlich reduzieren.

Im Vergleich zu steckerfertigen Kühlmöbeln mit luftgekühlter Anlage hat die Neuentwicklung von Epta den Vorteil, dass die Abwärme über einen Wasserkreislauf aus dem Laden geleitet wird. Auf diese Weise entstehen  laut Hersteller 80 bis 85 Prozent weniger Abwärme und der Verkaufsraum muss nicht zusätzlich gekühlt werden. Im Winter kann er mit der Abwärme auch beheizt werden.

Bis zu 20 Prozent weniger Energieverbrauch

Mit einer Umstellung auf Kühlmöbeln mit dem neuen EptaBlue Waterloop lasse sich die Kühleffizienz um bis zu 24 Prozent verbessern und der Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent reduzieren. Die benötigte Kältemittelmenge sinke um bis zu 80 Prozent. Dank des natürlichen Kältemittels Propan arbeite das steckerfertige Kühlmöbel auch diesbezüglich umweltschonend. Die neuen Modelle gibt es wahlweise mit zwei, drei oder vier Türen.

 

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Abkühlung durch Wärmetauscher oder Wärmepumpe

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Wasser wieder abzukühlen. Die einfachste Möglichkeit: mithilfe eines Wärmetauschers. Dieser wird im Außenbereich des Marktes aufgestellt. Das Wasser wird durch die Lamellen des Wärmetauschers geleitet. Dadurch wird die Wärme an die Umgebungsluft abgegeben. Eine Abwandlung dieser Möglichkeit: Man montiert den Wärmetauscher zum Beispiel im Lager und nutzt dann die Wärme im Winter, um das Lager zu heizen.

Eine weitere Möglichkeit stellt eine Wärmepumpe dar. Über sie lässt sich das Wasser ebenfalls abkühlen. Der Vorteil hierbei: Die Wärme kann – wie oben bereits erwähnt - zum Heizen des Marktes genutzt werden.

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