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Kommentar von Edgar K. Rieflin |

Es braucht einen Verband, der nicht nur mit den Lieferketten verhandelt. Dies wäre zu einseitig und viel zu kurz gegriffen. Natürlich sind Kosteneinsparungen möglich und notwendig. Dafür braucht der Verteilerhandel ein anderes Abnahmekonzept, welches ihm und dem Einzelhandel eine Perspektive gibt.
Bisher lässt sich der Einzelhandel, was Sortiment angeht, von den Herstellern und in Folge auch des Verteilers, vor sich hertreiben und ist gezwungen Dinge zu listen, die eigentlich gar nicht in das Konzept passen. Ich schlage zur Diskussion also vor: a. eine Gemeinschaft innerhalb des BNN. b. eine Gemeinschaft, die nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Qualität achtet, c. Auftritt unter einem Sigel, ähnlich wie ZEG (Fahrrad), das Handwerk, oder Genossenschaftsverband des deutschen Biofachhandels. Der könnte auf die Qualitäten und die Sortimente des Fachhandels Einfluss nehmen und brancheneigene Produkte herstellen lassen, deren Namen nicht überall verkauft werden könnte. Der Fachhandel ist schon lange nicht mehr in der Lage, den Erzeugern die Ware abzunehmen, oder geschweige denn den Herstellern ihre Produkte zu vermarkten. Diese werden sich neue Absatzmärkte suchen müssen und könnten eventuell den Biogroßhandel dazu nutzen, auch Lebensmittelketten zu beliefern.


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