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Klare Kante – Kommentar zu den Vorwürfen der Tierquälerei in Schlachthöfen mit Bio-Zertifikat

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Ferkel
Symbolbild © Shutterstock/MrSamarn Plubkilang

Für das Tierwohl an Schlachthöfen sind – neben den Unternehmen selbst - die örtlichen Veterinärämter zuständig. Ihre Aufgabe ist es, den Umgang der Betriebe mit den Tieren regelmäßig zu kontrollieren und bei Schlachtungen anwesend zu sein. Der Bio-Zertifizierer besucht den Schlachthof nur einmal im Jahr. Eine Momentaufnahme, die über den alltäglichen Umgang mit den Tieren dort wenig aussagt. Der Schwerpunkt der Kontrolle liegt im wesentlichen darauf, ob bio und konventionell ordentlich getrennt ist und der Betrieb nicht mehr Bio-Fleisch verkauft als er Bio-Tiere schlachtet.

Doch Bio steht für eine artgerechte Haltung der Tiere – bis zum Schluss. Deshalb ist es gut, dass es Kontrollstellen gibt, die einem Schlachthof das Bio-Zertifikat entziehen, wenn er Tiere malträtiert. Und es ist gut, wenn die Kontrollbehörden ein solches striktes Vorgehen unterstützen. Dabei ist es übrigens ganz egal, ob es im Einzelfall ein Bio-Schwein in dem Viedeo zu sehen ist oder ein konventionelles. Denn wer so mit Tieren umgeht, dem fehlt für Bio die notwendige Haltung.

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