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Keine Glyphosat-Rückstände in Bio-Bier

von Redaktion (Kommentare: 0)


Nachdem das Umweltinstitut München Anfang des Jahres konventionelle Biere auf Glyphosat überpüft hat und bei allen hohe Rückstände des Herbizids feststellte, wurden nun Bio-Biere unter die Lupe genommen.

Der Zertifizierer PCU Deutschland hat dafür neun Biere in Bio-Supermärkten gekauft und von einem akkreditierten Labor untersuchen lassen. Alle getesteten Biere enthalten demnach "keine bzw. nicht nachweisbare Rückstände von Glyphosat". Dies lasse vermuten, dass auch andere Bio-Biersorten frei von einer Belastung mit
Glyphosat sind, erklärte PCU.

Zudem erhärte sich damit der Verdacht, dass die erhöhte Belastung konventionell erzeugter Biere mit dem Einsatz von Glyphosat im konventionellen Landbau zusammenhänge. Im Öko-Landbau wird das Herbizid hingegen nicht eingesetzt. Die Bierproben wurden laut PCU mit der sogenannten Liquid-Chromatographie-Massenspektometrie/Massenspektometrie (LC-MSMS) untersucht. Dieses Analysen-/Detektionsverfahren, sei zwar nicht genauer, dafür aber weniger fehleranfällig, als die vom Umweltinstitut München eingesetzte ELISA-Methode.

Das Institut hatte Anfang des Jahres 14 deutsche Biere untersucht und eine hohe Kontamination mit Glyphosat festgestellt. Auch wenn die enthaltene Menge an Glyphosat im konventionellen Bier für sich alleine betrachtet „unschädlich“ sein mag, könne damit keine Aussage getroffen werden, ob diese Menge in Verbindung mit anderen Stoffen (Kreuzkontamination), eben doch gesundheitsschädlich ist, warnt PCU. Die konventionellen Hersteller müssten deshalb prüfen, wie der Glyphosateinsatz, wenn er schon nicht komplett unterbleiben soll, auf ein Minimum verringert werden kann, fordert der Zertifizierer.

Zum Untersuchungsergebnis

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