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600 Kilometer mit dem Elektro-Lastenrad

von Redaktion (Kommentare: 2)


Cibarias-Marktverkäuferin Sabine Thesing unterwegs auf dem E-Lastenrad © cibarias

Ein Elektro-Lastenrad per Spedition liefern zu lassen, kommt für die Bio-Vollkornbäckerei cibaria aus Münster nicht infrage. Marktverkäuferin Sabine Thesing zieht es aus Klimaschutzgründen vor, die 600-Kilometer-Strecke vom Hersteller in Tübingen zu radeln.

Seit Montag ist cibaria-Marktverkäuferin Sabine Thesing unterwegs von Tübingen nach Münster – auf dem neuen Elektro-Lastenrad, das sie für die Bäckerei beim Hersteller Radkutsche in der Stadt südlich von Stuttgart abgeholt hat. Der Hintergrund für die 600-km-Radel-Aktion: Statt das Rad per Spedition liefern zu lassen und damit die Klimabilanz nochmal zu erhöhen, war es der Marktfrau wichtig, so schnell wie möglich Klimaneutralität zu erreichen.

Nach 100 Kilometern klimaneutral

Die Klimabelastung durch die Herstellung eines Fahrrad-Akkus werde kompensiert, sobald man 100 Kilometer mit einem solchen Rad fährt, heißt es in einer Mitteilung der Bio-Vollkornbäckerei. Außerdem müsse dann auch wirklich ein Auto ersetzt werden – in cibarias Fall ist das ein VW-Bulli, mit dem bislang die Münsteraner Märkte beschickt wurden. Dank Sabine Thesings Engagement werde der Lastenrad-Akku direkt sechsmal wieder reingefahren – und die Bäckerei liefern direkt ab Start klimaneutral.

Kommende Woche wird die Radlerin an der Bremer Straße 56 in Münster zurückerwartet. Noch stehe der Zeitpunkt nicht fest, gerechnet wird mit dem 20. November. Die Presse wird dann kurzfristig zu einem Foto- und Interviewtermin eingeladen. Wahrlich eine tolle Werbung für cibaria, die in der Radfahrermetropole Münster sicher gut ankommen wird.

Wer die Tour von Sabine Thesing begleiten möchte, hat dazu folgende Möglichkeiten mit täglichen Tour-Updates und dem Hashtag #DasBrotBikeKommt.:

 

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Kommentar von Antje Schröder |

und wer hat denn das Material für die Batterien aus der Erde geschürft? Könnt ihr eigentlich noch in den Spiegel schauen? Schickt eure Kinder hin, um das Lithium aus der Erde zu schürfen. Es ist nur noch zum kotzen, dieser Lobbyismus. Immer schön hofieren diese Affen

Kommentar von Harald Kunze |

Antje Schröder, warum plapperst du in vermeintlich anonym versteckter Weise nach, was im Netz kursiert? Im Falle von Kinderarbeit, die es sicher auch gibt, muss man schon genauer hinschauen, woher die Rohstoffe kommen und unter welchen sozialen Bedingungen sie abgebaut werden, da gibt es durchaus Unterschiede. Ein bekannter Hersteller von Lion-Akkus ist Elring-Klinger, die sich insbesondere auch für faire, soziale Belange sehr einsetzen. Also bitte nicht pauschal jemanden beleidigend verunglimpfen, sondern erstmal nachfragen, wie die Bedingungen tatsächlich sind.


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