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Herbarianer plaudern aus dem Nähkästchen

von Katrin Muhl (Kommentare: 0)


Heitere Stimmung bei der Auftaktveranstaltung des Festwochenendes anlässlich des 100-jährigen Firmenbestehens von Herbaria. Auf dem Bild u.a. Otto Greither, Erwin Winkler, Sonja Epp. © Martin Weiand
Heitere Stimmung bei der Auftaktveranstaltung des Festwochenendes anlässlich des 100-jährigen Firmenbestehens von Herbaria. Auf dem Bild u.a. Otto Greither, Erwin Winkler, Sonja Epp. © Martin Weiand

Herbaria blickt zurück auf 100 Jahre Firmengeschichte. Nicht immer lief alles reibungslos. Vier Anekdoten aus dem Kräuterparadies als Videos und im Podcast (s.u.).

Ausnahmezustand am Firmensitz von Herbaria im oberbayerischen Fischbachau: Der Bio-Hersteller für Tees, Kräuter, Gewürze und Kaffee feierte sein 100-jähriges Bestehen. Clowns und Artisten traten auf, das Publikum war begeistert. Ein paar Kinder folgten den Spaßmachern hinter die Bühne.

Erwin Winkler: Lustige Reklamation

Hinter der Bühne, dort saß auch Erwin Winkler, Geschäftsführer bei Herbaria, und erzählte von einer Reklamation, die ihn erreichte, als er noch im Vertrieb arbeitete. Heute gehört die Geschichte zum Comedy-Programm von Micha Marx, der damit bereits bei der Auftaktveranstaltung am Vorabend für Lacher sorgte.

 

Sonja Epp: Von der Geschäftsführung überrascht

Sonja Epp sah man mal hier, mal da auf dem Firmengelände, immer mit herzlichem Grinsen. Ihre Mission: „Eine gute Gastgeberin sein.“ Zu Herbaria kam sie als Praktikantin, jetzt arbeitet sie als Assistenz der Geschäftsführung. Als solche wurde sie von einer spontanen Aktion geschockt, die auf Erwin Winklers Kappe ging.

 

Evi Bichler: Mit Nadel und Faden

Herbaria hat die Produktion 2006 ins Walther Schoenenberger Pflanzensaftwerk ausgelagert. In Fischbachau geblieben sind die Büros für Verwaltung und Marketing. Evi Bichler hat miterlebt, wie es war, als Herbaria noch gar keine richtige Marketingabteilung hatte – und trotzdem irgendwie einen Stand für die Biofach herrichten musste.

 

Elke Winkler: Im Dirndl in die USA

Herbaria und Fischbachau sind eng miteinander verbunden. Den Auftakt des Festwochenendes begingen der Bio-Hersteller und die Gemeinde gemeinsam: Gefeiert wurden 100 Jahre Herbaria, aber auch 200 Jahre Fremdenverkehr in Fischbachau. Dirndl und Lederhos’n sind zu einem solchen Anlass nichts Ungewöhnliches in Fischbachau – wohl aber in den USA. Elke Winkler, die sich bei Herbaria um den Aufbau ausländischer Märkte kümmert, profitierte davon auf einer Messe.

Kurzer Rückblick über 100 Jahre Herbaria

Herbaria wurde 1919 als Tee und Heilmittelfirma von Karl Halter in Philippsburg, Baden Württemberg, gegründet. Heute stellt das Unternehmen auch Gewürze und Kaffee her. Herbaria gehörte zu den ersten Lieferanten der Naturkostszene und zu den aktiven Gründungsmitgliedern des ersten Bundesverbandes Naturkost Naturwaren (BNN). In den 1980er Jahren wurde Herbaria von Otto Greither übernommen, der 1945 in leitender Position in das von seinem Vater gegründete Unternehmen Salus einstieg. Salus Haus, so der Firmenname seit 1968, hat seinen Sitz im oberbayerischen Bruckmühl, weshalb Herbaria nach der Übernahme ins nahegelegne Fischbachau zog. 2006 lagerte Herbaria die Produktion ins Walther Schoenenberger Pflanzensaftwerk aus, das, wie Herbaria, zur Salus Gruppe gehört, seinen Standort aber im baden-württembergischen Magstadt hat. 2011 wurde Erwin Winkler von Otto Greither zum weiteren Geschäftsführer ernannt.

Bilder aus der Herbaria Fotobox

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