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Gläserner Bio-Schlachthof eröffnet in Österreich

von Redaktion (Kommentare: 0)


Manfred Huber
Manfred Huber, Geschäftsführer von Sonnberg Biofleisch © Transgourmet

Manfred Huber, Geschäftsführer von Sonnberg Biofleisch in Österreich, hat seinem neuen Schlachthof das Attribut "gläsern" gegeben. Nach der Eröffnung im September können Besucher an bestimmten Tagen dabei sein, wenn Rinder geschlachtet werden.

Der nach eigenen Angeben größte Bio-Fleischer in Österreich empfängt ab September Besucher, die sich die Schlachtung von Rindern bis zum Ende ansehen können. Mit dem neuen gläsernen Schlachthof, der ausschließlich für Rinder bestimmt ist, baut das Unternehmen nicht nur seine Produktionsstätte, sondern auch sein Besucherprogramm aus. Im Schaubetrieb „Sonnberg-Bio-Wursterlebnis“ am gleichen Standort finden bereits Führungen und Verkostungen für Gruppen und Einzelpersonen statt. Die laut Sonnberg Biofleisch beliebte Ausflugsdestination wurde nun noch um den Bereich „Salamireifung“ erweitert.

„Wir wollen keine touristische Besucherfrequenz am Schlachthof, aber interessierten Konsumenten geben wir gerne Einblick. Bio, das nach der Stalltür weitergeht, hat nichts zu verbergen“, teilt Geschäftsführer Manfred Huber mit.

8,5 Millionen Euro investiert

Da im gläsernen Schlachthof nur Rinder geschlachtet werden, wird der bisherige Schlachthof in der Almstraße zum reinen Schweine-Schlachthof umgebaut. Gleichzeitig erfolgt die Erweiterung der Bio-Wurstproduktion im Bereich der Klima- und Reiferäume. Das Unternehmen beziffert die Kosten für die Erweiterungen auf 8,5 Millionen Euro.

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