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Fridays for Future: bio verlag macht mit

von Horst Fiedler (Kommentare: 0)


Beschäftigte des bio verlags auf der Fridays for Future-Demo in Aschaffenburg © Svenja Klassert

Mehrere Tausend Menschen demonstrierten heute in Aschaffenburg, dem Sitz des bio verlags, gegen die Klimapolitik der Bundesregierung. Verlags-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter unterstützten den Protest. Weitere Verlags-Beschäftigte gingen in ihren Heimatstädten Frankfurt, Köln und Darmstadt auf die Straße, um Klimaschutz einzufordern.

Mehrere meist sehr junge Rednerinnen und Redner machten bei einer Kundgebung auf dem Theaterplatz auf Folgen des Klimawandels aufmerksam und forderten unter dem Beifall der Zuhörer die verantwortlichen Politiker zum sofortigen Handeln auf. Im Anschluss daran zog die Protestgemeinschaft aus allen Altersgruppen mit Sprechchören durch die Innenstadt von Aschaffenburg, wo bis heute Abend weitere Veranstaltungen zum Thema stattfinden.

Mika Arthur verpennt die Demo

Jüngster Demo-Teilnehmer war das erst drei Monate alte Verlags-Nachwuchsgewächs Mika Arthur. Der Kleine verschlief allerdings den Trubel, den die Älteren um seine Zukunft machten. „Ich bin darüber ganz froh, denn wenn er mitbekäme, dass wir wegen seiner Zukunft auf die Straße gehen müssen, würde er wahrscheinlich nur noch laut schreien“, sagte sein Vater. An Mikas Kinderwagen war das No von Generation No Future gestrichen und durch New ersetzt worden (s. Foto). Ob die 54 Milliaren Euro, die die Bundesregierung bis 2023 für den Klimaschutz ausgeben will, für eine Generation New Future reichen?

Fridays for Future: Große Resonanz in Aschaffenburg © Horst Fiedler

Kundgebung in Aschaffenburg

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