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FiBL: Lebensmittelketten nachhaltig bewerten

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


A woman and a man evaluating salad
Das FiBL hat mit dem SMART Tool eine Methode entwickelt, Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen transparent zu machen. © iStock/DragonImages

In der Schweiz ist bei einer Volksabstimmung die Fair Food-Initiative gescheitert. Sie wollte die Regierung verpflichten, „das Angebot an Lebensmitteln, die von guter Qualität und sicher sind und die umwelt- und ressourcenschonend, tierfreundlich und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt werden“, zu stärken. Dazu sollte sie Anforderungen an Produktion und Verarbeitung festlegen – auch für importierte Lebensmittel. Immerhin 38 Prozent der Schweizer unterstützten diesen Vorschlag.

Nachhaltigkeitsleistungen mithilfe des SMART Tools transparent machen

Die politischen Debatten im Vorfeld der Abstimmung hätten gezeigt, dass sich Befürworter und Gegner in zumindest einem Punkt meist einig waren, schrieb das Forschungsinstiut für Biologischen Landbau (FiBL): „Mehr Nachhaltigkeit und Transparenz hinsichtlich der Herkunft und der Produktionsweise von Lebensmitteln sind wünschenswert.“ Das FiBL wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es mit seinem SMART Tool bereits einen „weltweit erprobten Lösungsansatz“ entwickelt habe, um die Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen transparent zu machen.

In diesem Video wird erklärt, was hinter der SMART-Methode steckt:

Quelle: Youtube/biosuisse

SMART steht für Sustainability Monitoring and Assessment RouTine und ist ein Werkzeug, um die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen im Lebensmittelsektor auf der Basis der Nachhaltigkeitsleitlinien der Welternährungsorganisation FAO zu bewerten. Es wurde vom FiBL 2013 vorgestellt. Inzwischen werden SMART-Analysen von der FiBL-Tochter Sustainable Food Systems durchgeführt. Als aktuelle Projekte nannte das FiBL neben anderen die Nachhaltigkeitsbewertung von über 500 Zulieferbetrieben für die Marke Zurück zum Ursprung der österreichischen Lebensmittelhandelskette Hofer (Aldi Süd) und die Bewertung von 100 Kakaoproduzenten in Ecuador für den Schweizer Lebensmittelhändler Coop.

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