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FiBL: Bio-Palmöl ist nachhaltig

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Früchte der Ölpalme
Früchte der Ölpalme / Symbolbild © Shutterstock/mosista

Das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) hat Bio-Palmöl mit dem Öl konventioneller Plantagen verglichen. Für Bio gab es die besten Noten.

Das FiBL besuchte für seine Studie die großen Bio-Palmölhersteller Daboon in Kolumbien, Agropalma in Brasilien und das Projekt Serendipalm in Ghana. Die Wissenschafler erfassten verschiedene ökologische und soziale Aspekte und verglichen sie mit vier konventionellen Palmölproduzenten in Ghana, von denen einer nach den Kriterien des Standards für nachhaltiges Palmöl RSPO zertifiziert war (wie Daboon und Agropalma auch). Unternehmen aus Indonesien oder Malaysia, die den größten Teil des konventionellen Palmöls produzieren, wurden vom FiBL nicht einbezogen.

Die Bio-Unternehmen „schneiden in allen vier Nachhaltigkeitsbereichen 'Landnutzung', 'Ölqualität', 'soziale Effekte' und 'ökologische Auswirkungen' hoch ab“, schreibt das FiBL in einer Meldung unter www.fibl.org. Die wichtigsten Gründe hierfür seien „die höher angesetzten Preise für die zuliefernden Bauern, wichtige soziale Investitionen und die Anwendung von umweltschonenden Praktiken“. In der RSPO-Zertifizierung der beiden großen Betriebe Daboon und Agropalma sieht das FiBL einen  wichtigen Mehrwert: „Während die Biozertifizierung die ökologischen Nachhaltigkeitswirkungen steigert, hilft der RSPO-Standard die Nachhaltigkeitswirkungen in Bezug auf ‚soziale Verantwortung’ und ‚Transparenz’ zu steigern.“

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