Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Genug Bio-Äpfel bis zur nächsten Ernte?

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Apfel am Baum
Mehr Äpfel aus der Ernte 2018 als erwartet sind verarbeitet worden. Symbolbild © Pixabay/pixel2013

Die europäischen Bio-Apfelerzeuger haben genug Äpfel auf Lager. Denn die Ernte 2018 war trotz witterungsbedingter Herausforderungen ertragreich. Dadurch könne der Markt bis zum Anschluss an die neue Saison versorgt werden, teilt das Europäische Bioobst Forum mit.

Hitze hatte Auswirkungen auf Frischemarkt

Für die Obstbauern sei das Produktionsjahr 2018 durch extreme Wetterbedingungen geprägt gewesen, schreibt das Europäische Bioobst Forum. Die große Trockenheit im Sommer im Norden Europas und größere Hitzewellen in in den südlicheren Produktionsgebieten seien überall dort eine Herausforderung gewesen, wo es keine Bewässerungsmöglichkeit gab. Durch das Wetter hätten Schadinsekten deutlichere Spuren an der Schalenoberfläche hinterlassen als üblich.

Deshalb seien etwa sechs Prozent weniger Äpfel auf den Frischmarkt gekommen, als ursprünglich angenommen. Sie wanderten statt dessen in die Verarbeitung. Trotdem sieht das Forum die Versorgung gesichert. Denn die Ernte war groß genug und zusätzlich bekamen einige Umstellungsflächen in Europa mit der Saison 2018 ihren Biostatus anerkannt.

Lesen Sie auch:

Auch Biobauern leiden unter der Dürre

Bio-Landwirte sind von der aktuellen Dürre ebenso betroffen wie ihre konventionellen Kollegen. Ernteausfälle drohen und bei der Viehhaltung wird das Futter knapp.

Bio im Test: Apfelschorlen

Die Stiftung Warentest lobte den Geschmack von Bio-Apfelschrolen mit Direktsaft. Doch das Labor fand unschöne Hinweise. Mit den Bio-Schorlen aus Apfelsaftkonzentrat waren die Tester auch nicht zufrieden.

Bio-Landbau: Weniger Ertrag, aber besser bei Dürre

Bio-Landwirte ernten pro Hektar weniger als ihre konventionellen Kollegen. Dafür kamen sie mit dem trockenen Sommer 2018 besser zurecht. Das zeigen Zahlen der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft AMI.

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige