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Nur echte Öko-Lebensmittel dürfen „Öko“ beworben werden

von Redaktion (Kommentare: 0)


Um dem steigenden Bewusstsein der Verbraucher für umweltfreundliche Produkte nachzukommen, plant die EU-Kommission ein europäisches Umweltzeichen für Produkte aller Art, unter anderem auch für verarbeitete Lebensmittel. Mit diesem Umweltzeichen sollen sowohl konventionelle als auch ökologische Lebensmittel ausgezeichnet werden können.

Die AoeL lehnt diesen Verordnungsentwurf entschieden ab. „Dies ist mit der EU-Öko-Verordnung nicht vereinbar“, so Dr. Alexander Beck, geschäftsführender Vorstand der AoeL: „Nur echte Öko-Lebensmittel dürfen mit Kennzeichnungen versehen werden die dem Verbraucher deutlich machen, dass diese Lebensmittel „ökologisch“ produziert wurden. Die Voraussetzung dafür sind in der EG Öko VO geklärt! Alles andere verstößt gegen die geltende Gesetze und wird die Verbraucher verwirren!“

Nach dem vorliegenden Entwurf wird das europäische Umweltzeichen (Ecolabel) beim Verbraucher Verwirrung stiften! Der Begriff „Öko“ und ähnliche Anmutungen sind für Lebensmittel durch die EU-Öko-Verordnung 834/2007 geschützt. Es ist undenkbar, dass Lebensmittel, die ohne ökologische Rohstoffe hergestellt werden mit einer Kennzeichnung versehen werden, die beim Verbraucher den Eindruck erwecken, diese Lebensmittel wären ökologisch erzeugt worden. Eine Lebensmittelproduktion kann nur dann ökologisch sein, wenn auch die Rohstoffe ökologische sind!

Die AoeL fordert die Verantwortlichen im Bundsumweltministerium und Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucher dringend auf den Gesetzesvorschlag zu stoppen. Dieser muss dahingehend überarbeitet werden, dass der Schutz des Begriffs „Öko“ für Lebensmittel ausschließlich auf der Basis der EG Öko Verordnung garantiert wird.

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