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Earth Overshoot Day – AöL fordert Lösungen

von Redaktion (Kommentare: 0)


Trockener Erdboden
Trockener Erdboden – am Earth Overshoot Day sind unsere natürlichen Ressourcen rechnerisch aufgebraucht, auch Wasser. © Pixabay/jplenio

Alle Ressourcen, die unser Planet innerhalb eines Jahres erzeugen und regenerieren kann, waren für 2019 am 29. Juli erschöpft. Damit findet der sogenannte “Earth Overshoot Day”, der jedes Jahr vom Global Footprint Network berechnet wird, zwei Monate früher statt als 2016.
 

“Vertrocknete Landschaften, Hitzerekorde im Juli, sterbende Wälder, und so weiter: Unsere Erde zeigt uns mehr als deutlich, dass sie am Ende ist. Wir müssen endlich handeln.
Als Öko-Verarbeiter stellen wir uns dem und fordern eine Entwicklung der Ernährungswirtschaft hin zu mehr Ökologie und Nachhaltigkeit.”

– Dr. Alexander Beck, geschäftsführender Vorstand der AöL

 

Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) fordert am Earth Overshoot Day Lösungen, die Mensch und Natur wieder versöhnen.

Die AöL fordert Maßnahmen am Earth Overshoot Day

Circular Economy umsetzen: im Kreislauf wirtschaften statt Ressourcen zu verschwenden und zu verdrecken

Vielfalt fördern: bienenfreundlich produzieren statt Umwelt zu verpesten

Back to basics:

  • saisonal, regional, fair und ökologisch produzieren, vertreiben und einkaufen statt unbewusst zu konsumieren
  • den ökologischen Sonntagsbraten revolutionieren statt tierische Produkte im Übermaß zu verzehren
  • natürliche Ernährung fördern statt künstliche Aromen und Farbstoffe zur Normalität zu machen
  • Umweltkosten einpreisen statt pestizidbelastete Lebensmittel billig zu halten
  • Ökoleistungen von Unternehmen und Bürgern steuerlich anerkennen statt Ressorucenverschwendung zu honorieren
  • SDGs (Sustainable Developement Goals) beherzt angehen statt auf Morgen zu vertrösten

Konkret werden: "Wir müssen sofort anfangen, diese Maßnahmen umzusetzen und neue, nachhaltige Gewohnheiten zu fördern. Erst dann hinterlassen wir einen Planeten, der für unsere Kinder lebenswert ist”, so Beck.

 

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