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dm: Bio-Eigenmarke ab Ende April

von Redaktion (Kommentare: 0)


Der Starttermin der neuen dm Bio-Eigenmarke wird konkret. Erich Harsch, Vorsitzender der dm-Geschäftsführung, bestätigte der taz, sein Unternehmen werde Ende April die ersten Produkte der Bio-Linie in die Regale bringen. Gesundheit solle bei der Drogerie-Eigenmarke hervorgehoben werden, und dies „auch durch glutenfreie und vegane Produkte, die immer stärker nachgefragt werden“, zitiert die taz den Vorsitzenden.(Bild: Alnatura und dm pflegten bisher an manchen Standorten gute Nachbarschaft wie hier in Berlin-Prenzlauer Berg)

Bei Alnatura sei man über dieses Vorhaben „erheblich irritiert“, schrieb die Lebensmittelzeitung im November. Zumal dm in intensiven Gesprächen mit Lieferanten sei und dabei dem Vernehmen nach offenbar auch Hersteller des Partners Alnatura umwerbe.Offiziell zeigt man sich bei Alnatura gelassen. „Selbstverständlich wird es auch weiterhin Alnatura-Produkte bei dm geben“, bekräftigte Sprecherin Stefanie Neumann gegenüber der taz. „Es ist ja mittlerweile recht häufig, dass der konventionelle Handel zusätzliche Eigenmarken einführt.“ Neumann fügte hinzu: „An der vertrauensvollen, langjährigen Zusammenarbeit mit unseren Herstellerpartnern“ werde sich durch die neue dm-Marke nichts ändern.

„Wir sind sehr an einer weiteren Zusammenarbeit mit Alnatura interessiert“, sagte dm-Geschäftsführer Harsch. Allerdings gebe es „zur Zeit unterschiedliche Auffassungen in einigen Bereichen“. Eine Formulierung, aus der die taz schlussfolgert: „Das klingt nach heftigem Krach.“ Auch das unerwartete Ausscheiden von Alnatura-Geschäftsführer Wulf Kristian Bauer (Bild) thematisiert die taz. Dieser habe als Kronprinz von Firmenchef Rehn gegolten. Aus Branchenkreisen hieße es, Rehn, der im März 64 Jahre alt wird, habe mit Bauer seinen potentiellen Nachfolger heranziehen wollen. Bauer hatte acht Jahre lang für dm gearbeitet, bevor er zum Handelspartner Alnatura wechselte.

Seit März 2013 war er in der Geschäftsführung für Personal, Einkauf, die Filialen des Unternehmens und Handelspartner verantwortlich. Ob es einen Zusammenhang zwischen der vorangegangen Vertrauenskrise und dem Ausscheiden des einstigen „Kronprinzen“ aus der Alnatura-Geschäftsführung gibt, ist unklar. „Aktuell führen wir keine Gespräche mit Herrn Bauer über eine mögliche Rückkehr“, sagte zumindest dm-Geschäftsführer Erich Harsch.

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