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CO2-Kennzeichnung: Petition erreicht Quorum

von Redaktion (Kommentare: 0)


Nach Petition: Geht es jetzt Milchprodukten an den Kragen? © margouillat photo / shutterstock

Vier Stunden vor Ablauf der Frist wurden die erforderlichen 50.000 Unterschriften für die Petition erreicht: Jetzt muss sich der Bundestag mit dem Thema Kennzeichnung der CO2-Äquivalente (CO2e) von Lebensmitteln befassen.

Zahlreiche Prominente, Aktivisten, Influencer und Organisationen hatten über Soziale Medien zur Unterstützung der vom Hafer-Drink-Produzenten Oatly gestarteten Initiative aufgerufen. Ziel ist es, die CO2e-Kennzeichnung von Lebensmitteln zum Gesetz zu machen. „Wir werden in den kommenden Monaten unsere Argumente vor dem Bundestag präsentieren dürfen – denn die Menschen haben gesprochen und jetzt werden sie zuhören“, heißt es auf der Petitions-Web-Seite, wo weitere Stimmen gesammelt werden. Aktuell sind es über 57.000 Unterschriften.

Firmen zeigen, dass die Forderung praxistauglich ist

Auch innerhalb der Lebensmittelbranche unterstützten Unternehmen, z.B. Frosta und Veganz, die Petition. So wie Oatly legen diese bereits auf freiwilliger Basis die Klimabilanz ihrer Produkte offen und hoffen, dass die Petition eine Vereinheitlichung und Vergleichbarkeit der Klimabilanz über alle Lebensmittel hinweg erwirkt. „Bis zu 24 Prozent des CO2 wird im Lebensmittelbereich produziert. Während andere Branchen, wie Automobile, Immobilien oder Elektrogeräte, einen Energieausweis haben, braucht es diesen für Lebensmittel noch. Daher zeichnen wir den CO2e-Verbrauch auf unseren Produkten aus und unterstützen die Petition“, so Jan Bredack, Gründer von Veganz. Hohe CO2e-Werte sind bei Milchprodukten, besonders bei Butter und Käse zu erwarten.

 

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