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BioMessen lassen Großdemo-Trecker klimaneutral fahren

von Redaktion (Kommentare: 0)


Klimaneutral nach Berlin: Ökobauern fordern weiter eine Agrarwende © hanohiki / shutterstock

Jede Menge Trecker werden am 18. Januar zur Demonstration „Wir haben es satt!“ nach Berlin rollen. Motto: Agrarwende anpacken, Klima schützen! Die BioMessen sorgen dafür, dass der Protest der Treckerfahrer klimaneutral stattfindet.

Gebunden werden muss der CO2-Ausstoß von rund 64.000 Kilometern - gemessen an den im Vorjahr angemeldeten Traktoren für Hin- und Rückfahrt. „Da Bäuerinnen und Bauern die ersten sind, die vom Klimawandel betroffen sind, ist es uns wichtig, hier ganz konkret Verantwortung zu übernehmen“, sagt Saskia Richartz, Leiterin der Kampagne „Meine Landwirtschaft“, die die alljährliche Großdemo zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin organisiert. Die Lösung: Kompensiert werden die Emissionen passenderweise durch Humusaufbau auf deutschen Biohöfen. Als Bindungspotenzial wurden 20 Hektar Landfläche errechnet.

CO2-Bindung durch Projekt für Humusaufbau

Das von BioMessen initiierte Klimaneutralitätsprojekt „Humusaufbau auf heimischen Biohöfen“ konnte mehr Emissionen binden, als die vier BioMessen verbraucht haben – nun spenden die Veranstalter die bereits erfolgte CO2-Bindung an die Demo-Organisation. „Bereits seit 2015 finden alle BioMessen komplett klimaneutral statt“, erläutert BioMessen-Veranstalter Matthias Deppe. „Dabei war es uns wichtig, dass die Emissionen nicht in anonymen Großprojekten kompensiert werden, sondern vor Ort. Durch das von uns auf den Weg gebrachte Klimaneutralitätsprojekt bringen wir Klimaschutz und ökologische Landwirtschaft zusammen.“ Umgesetzt und begleitet wird das Projekt vom Beratungsunternehmen Soil and More Impacts.

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