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Bio-Milch knackt Million-Tonnen-Grenze

von Redaktion (Kommentare: 0)


Milch
Die Bio-Milch-Menge ist gestiegen. Symbolbild © Shutterstock/Choksawatdikorn

Rund 33 Millionen Tonnen Milch wurden 2018 erzeugt. Davon eine Million Tonnen von Bio-Bauern, die damit ein zweistelliges Wachstum realisieren konnten.

Der neue Bericht zur Markt- und Versorgungslage der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zu Milch und -erzeugnissen zeigt: Im Jahr 2018 stieg die Kuhmilcherzeugung trotz des trockenen Sommers um 1,4 Prozent auf 33 Millionen Tonnen an. Die Zahl der Milchbauern reduzierte sich um 4,5 Prozent.

Fast 20 Prozent Plus bei Bio-Milch

Ökologisch erzeugte Milch machte einen Anteil von 3,5 Prozent an den gesamten Milchanlieferungen aus und lag 19 Prozent über dem Vorjahreswert. Höhere und stabilere Einnahmen waren bei Bio-Milch möglich: Im Jahresdurchschnitt 2018 lag der Preis mit 48,37 Cent pro Kilogramm um 14 Cent höher als bei konventionell erzeugter Milch mit 34,37 Cent. Im Gegensatz zu konventionell erzeugter Milch stieg die Bio-Milchmenge 2018 in fast allen Monaten verglichen mit den jeweiligen Vorjahresmonaten im zweistelligen Prozentbereich an.

Zahl der Milchbauern gesunken

Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes gaben 2.969 der vormals 65.782 Milchviehhalter in Deutschland den Betrieb im Jahr 2018 auf,  etwa die Hälfte davon in Bayern. Tendenziell betraf dies vermehrt kleinere Betriebe. Dürrebedingt verringerte sich die Anzahl der Milchkühe um etwa zwei Prozent. Anders verhielt sich die Milchleistung: Durchschnittlich gab eine Kuh 8.059 kg Milch, 2017 waren es noch 7.763 kg.

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