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Bio im Test: Gesund oder sauber?

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Hände, die Geschirr spülen
Spülen zum Test: Die Stiftung Warentest hat Handspülmittel untersucht. Symbolbild © Shutterstock/happymay

Bestnoten bei Gesundheit und Umwelt, aber eine Fünf in Spülen, so bewertete die Stiftung Warentest drei Öko-Spülmittel. Beim Bio-Basmatireis gab es zweimal mangelhaft wegen Spuren eines Begasungsmittels.

Handspülmittel

3 Öko-Produkte, 23 konventionelle

Die Produkte von Almawin, Ecover und Sodasan waren mit „mangelhaft (4,8)“ und „mangelhaft (4,9)“ die letzten in der Tabelle. Auch die beiden Spülmittel von Frosch schnitten „mangelhaft“ ab. Der Grund dafür war jeweils die schlechte Leistung beim Klarspülen. Doch auch die Reinigungsleistung insgesamt war bei den Öko-Mitteln nur „ausreichend“.

Die meisten konventionellen Spülmittel kamen ebenfalls über die Note „ausreichend“ nicht hinaus, obwohl sie zumeist „gut“ oder „befriedigend“ reinigten. Doch sie enthielten allesamt das allergieauslösende Konservierungsmittel Methylisothiazolinon und wurden deshalb abgewertet. Nur die fünf von der Stiftung als „mangelhaft“ bewerteten Mittel verzichteten auf den Krankmacher. „Sehr gut“ lautete bei den drei Öko-Spülis deshalb die Note in den Bereichen Gesundheit und Umwelt. Nur hatte das auf das Gesamtergebnis keinen Einfluss.

Basmati-Reis in Schüssel
Basmati-Reis stand bei den Testern der Stiftung Warentest unter anderem auf dem Tisch. © Shutterstock/espies

Basmati-Reis

8 Bio-Produkte, 23 konventionelle

Mit „gut (2,4)“ ist der weiße Basmatireis von Davert ganz vorne mit dabei. Als eines von nur drei Produkten schnitt es in der Sensorik „sehr gut“ ab. Der weiße Reis von Alnatura bekam die Note „befriedigend (2,8)“, Bio Company folgte mit „befriedigend (3,1)“ und lag damit ebenfalls im Mittelfeld. Fünfmal untersuchte die Stiftung Vollkornreis, alles in Bio-Qualität. Rapunzel kam auf „befriedigend (2,8)“, basic auf „befriedigend (2,9)“ und Davert auf „befriedigend (3,5)“. Alnatura und dm bekamen die Note „mangelhaft (5,0)“. Grund für die Abwertung waren Rückstände des Begasungsmittels Phophan, das für Bio-Produkte nicht erlaubt ist. Alnatura schreibt dazu, dass das das Mittel nicht angewandt worden sei: „Spuren von Phosphan können jedoch mitunter auch unbeabsichtigt auf Bio-Lebensmittel gelangen – beispielsweise durch Stäube, wenn der Bio-Reis in Fahrzeugen oder Überseecontainern transportiert wird, die auch für konventionelle Lebensmittel genutzt werden.“

Haargel

Im Test zu Haargel waren zwei Naturkosmetik-Gele aus dem Drogeriemarkt vertreten, die mit den Noten „2,2“ und „2,3“ auf vorderen Plätzen lagen. Das zeigt, dass sich auch mit natürlichen Wirkstoffen Haare gut stylen lassen.

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