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Bio im Test: Bei Rapsöl fast alles in Butter

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


Raps und Rapsöl © Fotolia
Symbolbild Rapsöl © Fotolia

Die Stiftung Warentest untersuchte Rapsöl und fand fast alle Produkte „gut“. Nur zwei Öle hielten die Tester für ungenießbar. Eines davon war bio.

Rapsöl

7 Bio-Öle, 16 konventionelle

Unter den zehn kaltgepressten Ölen ist das Rapsöl nativ von Bio Planète mit „gut (1,9)“ weit vorne mit dabei, gefolgt von den nativen Rapsölen von Alnatura und Rapunzel, jeweils mit „gut (2,2)“. Sie hatten beim Sensorik-Test nicht ganz so gut abgeschnitten wie der Mitbewerber. Während das Öl von dmBio ebenfalls vorne mit dabei war, bewerteten die Tester das Rapsöl der Bio-Zentrale mit „mangelhaft (5,0)“. Der Grund war der stichig-modrige Geschmack, für den nach Auskunft eines Experten die feuchte Lagerung des Saatguts verantwortlich sei.

Unter den raffinierten Rapsölen fanden sich zwei eigens für Babykost ausgelobte Bio-Produkte von dm und Hipp, die beide im Mittelfeld lagen. Die Stiftung hält solche teuren Spezialöle für wenig sinnvoll. „Alle 23 Rapsöle im Test sind für Babys geeignet“, lautet ihr Fazit. Denn alle halten den Babykostgrenzwert für den Fettschadstoff Glycidyl-Ester ein.

Bei den meisten konventionellen Ölen stammte der Raps aus Deutschland, doch Bio-Raps wird hierzulande kaum angebaut. Deshalb lautete bei den Bio-Ölen die Angabe meist „EU“. Bio Planète und Alnatura gaben konkret Kroatien als Herkunftsland an.

Lesen Sie auch: Bio im Test: Gesund oder sauber?

 


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