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Bio Company zeichnet Aktien an Regionalwert AG

von Redaktion (Kommentare: 0)


Engagiert für eine regionale Bio-Versorgung: Georg Kaiser (Bio Company), Timo Kaphengst und Jochen Fritz (Regionalwert AG) © Bio Company

Die Berliner Bio Company stärkt der regionalen Bio-Landwirtschaft in Berlin-Brandenburg den Rücken. So beteiligt sie sich mit 5.000 Aktien an der Regionalwert AG Berlin-Brandenburg. Aufgerufen sind auch alle Bürgerinnen und Bürger Berlins und Umgebung, bis zum 6. September Aktien zu zeichnen, um eine regionale Bio-Versorgung für die Bundeshauptstadt sicherzustellen.

Die Regionalwert AG ist eine so genannte Bürgeraktiengesellschaft. Derzeit läuft eine Aktienausgabe zur Kapitalerhöhung. Eine Million Euro soll so zusammenkommen. Die Aktien haben jeweils einen Nennwert von einem Euro.

Bürger nehmen Agrarwende selbst in die Hand

Das Geld investiert die Regionalwert AG als Eigenkapital in regionale Bio-Betriebe: Bauernhöfe, Lebensmittelverarbeiter, Handel und Gastronomie. „So kann jeder Bürger die Agrarwende selbst in die Hand nehmen“, sagt Timo Kaphengst, Vorstand der Regionalwert AG. Dabei gelangen die Aktien nicht in den freiverkäuflichen Verkehr, die Bürger bleiben Anteilseigner.

Mit 5.000 Euro wäre Selbstversorgung gesichert

„Mit unserem Engagement möchten wir auch andere Menschen motivieren, sich aktiv an einer ökologischen und enkeltauglichen Landwirtschaft der Zukunft zu beteiligen und diese mitzugestalten“, so Georg Kaiser, Geschäftsführer der Bio Company. „So können wir gemeinsam ein Zeichen setzen gegen Monokulturen, Ackergifte, Artensterben und Massentierhaltung.“

5.000 Euro entsprächen in etwa der Summe, die jeder Bürger in Berlin und Brandenburg in die Hand nehmen müsste, um für seine eigene regionale Selbstversorgung aufzukommen. Dies ergab eine Berechnung der Initiative Weltacker und der Regionalwert AG, die Einzelheiten dazu auf ihrer Web-Seite erläutert und für den Aktienkauf wirbt: „Die Initiative Weltacker hat berechnet, dass jedem Menschen auf der Welt 2.000 Quadratmeter für die eigene Ernährung zur Verfügung stehen. Darauf müsste dann alles wachsen, was wir zum Leben brauchen. Der durchschnittliche Kaufwert für einen Hektar landwirtschaftliche Fläche in Brandenburg lag laut statistischem Landesamt 2017 bei rund 11.500 Euro. Um sich 2.000 Quadratmeter für die regionale Versorgung zu sichern, müssten Sie demnach aktuell rund 2.300 Euro investieren. Damit wird die Fläche aber noch nicht bewirtschaftet. Es braucht noch Maschinen, Gebäude, Stallungen (wenn Sie Wert auf tierische Produkte legen), Ausbildung von Fachkräften etc. Mit noch einmal der gleichen Summe könnten Sie die dafür benötigte Landbewirtschaftung und Produktverarbeitung auf den Weg bringen. Gut gerechnet wäre das eine Investition von 5.000 Euro in Ihre eigene regionale Lebensmittelversorgung.“

Letztzeichner-Party in Berlin

Am 3. September veranstaltet die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg für alle Interessierten noch eine Letztzeichner-Party in den Prinzessinnengärten Berlin. Start ist 17 Uhr. www.regionalwert-berlin.de

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