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Bio-Bauern fordern wirksames Klimagesetz

von Leo Frühschütz (Kommentare: 0)


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Symbolbild © Pixabay/Free-Photos

Die Bio-Verbände haben zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) an die Politik appelliert, umgehend wirksame Maßnahmen zur Senkung der Treibhausgase einzuleiten.

In ihrem Appell fordern die Landwirte, noch in diesem Jahr ein Klimagesetz zu verabschieden, dass die deutschen Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung auf maximal 1.5 Grad festschreibt. Zudem müssten das Klimaziel 2020 eingehalten und die für 2030 und 2050 vorgesehenen Ziele nachgeschärft werden. Um die Ziele zu erreichen, soll eine wirksame CO2-Steuer eingeführt werden.

Drei Forderungen der Landwirte

Auch die Landwirtschaft müsse ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten, heißt es in dem Appell. Dazu haben die Landwirte drei Forderungen formuliert, die sie an die Agrarministerkonferenz richten, die von 10. bis 12. April in Landau tagt.

  • Die Minister sollen die EU-Agrarzahlungen (GAP) „auf eine klimaschonende, umweltschonende und tiergerechte Landwirtschaft“ ausrichten.

  • Eine durchgängig flächengebundene Tierhaltung und eine Reduzierung der Tierbestände soll die Emissionen aus der Tierhaltung verringern.

  • Zudem verlangen die Landwirte ein Maßnahmenpaket, um das 20 Prozent Ökolandbau-Ziel der Bundesregierung schneller als geplant zu erreichen.

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