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Auf dem Bio-Acker finden Bienen Millionen Blüten

von Redaktion (Kommentare: 0)


Sichern vielen Insektenarten das Überleben: Ackerwildkräuter in der Bio-Agrarlandschaft © Hans Braxmeier /pixabay

Auf Bio-Äckern dürfen auch Wildkräuter wachsen und blühen. Wie viele es sind, hat das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) ermitteln lassen.

Dazu zählte dessen Agrarwissenschaftler Maximilian Heller auf 90 jeweils einen Quadratmeter großen Flächen auf 30 Bio-Äckern in Niedersachsen alle Wildkräuter und ihre Blüten. Im Durchschnitt waren es 192 Blüten pro Quadratmeter. Hochgerechnet auf einen Hektar (das sind 100 auf 100 Meter, also etwa anderthalb Fußballplätze) ergibt das fast zwei Millionen Blüten.

Mohnmauerbiene braucht Mohnblütenblätter für ihr Nest

„Die Blüten der Ackerwildkräuter sichern Hunderten von Insektenarten das Überleben auf landwirtschaftlichen Flächen“, schreibt das KÖN. Einige Arten seien sogar ganz von Wildkräutern abhängig, wie die Mohnmauerbiene, die ihr Nest mit Mohnblütenblättern auskleidet.

260 verschiedene Ackerwildkräuter wachsen in Niedersachsen. Auf den untersuchten Parzellen fand Maximilian Heller auch sechs Arten, die wie der Ackerrittersporn auf der roten Liste stehen. Das KÖN will die Untersuchung im kommenden Jahr fortsetzen und auf weiteren 180 Kleinflächen im Bio-Getreide die Blüten zählen.

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