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Alnatura: Keine Einwegbecher mehr

von Redaktion (Kommentare: 0)


Recup-Pfandbecher
Bei Alnatura kommt Coffee-to-go jetzt in wiederverwendbare Recup-Becher. © Recup

Ab sofort gibt es in den Alnatura Super Natur Märkten keine Einweg-Kaffeebecher mehr. Damit reagiert der Bio-Händler auf die positiven Kundenreaktionen auf ein Pilotprojekt, in dem zunächst in allen Berliner Alnatura Super Natur Märkten der Kaffeeausschank auf das Mehrweg-Pfandsystem Recup umgestellt wurde. Mit der Ausweitung auf alle Märkte rechnet Alnatura damit, den Verbrauch von 300.000 Einwegbechern jährlich vermeiden zu können. Neben den Recup-Bechern dürfen Kunden auch eigene Mehrwegbecher mitbringen, teilt Alnatura mit.

Anfang des Jahres hat Alnatura begonnen, in seinen Filialen Plastiktüten für Obst und Gemüse abzuschaffen. Die Umstellungsphase ist seit 1. Mai beendet.

Recup testet Mehrweg-Pfandboxen

Das Recup-System ist seit zwei Jahren auf dem Markt und wurde von jungen Münchnern entwickelt, die dafür in 2017 mit dem Next Organic Start-up Award ausgezeichnet wurden. Ziel von Recup ist es, das erste flächendeckende Pfandsystem für Mehrwegbecher zu werden. Aktuell gibt es die Becher an über 2.500 Ausgabestellen in Deutschland. Dazu gehören neben den Alnatura Super Natur Märkten auch Filialen von Basic.

Gerade startet Recup eine Testphase mit Mehrweg-Pfandboxen. Die sogenannten Rebowls sollen als umweltfreundliche Alternative zu Einwegverpackungen für Take-Away und Lieferservices dienen. Recup arbeitet dafür zunächst mit fünf lokalen Partner-Restaurants in München und mit dem ersten verpackungsfreien Lieferdienst vanilla bean aus Regensburg zusammen.

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