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Zu wenig "Bio" in Österreichs Spitälern

von Redaktion (Kommentare: 0)


2001 fasst der steirische Landtag einen Beschluss, wonach 25 % der in Landeseinrichtungen wie Spitälern und Heimen verwendeten Lebensmittel aus Bio-Produktion kommen sollte. Sechs Jahre danach dokumentiert ein Bericht dieser Initiative ein weitgehendes Scheitern: Nur sechs von 26 Institutionen hielten sich an diese Vorgabe. In 60 % der untersuchten Küchen kämen nur 1 - 5 % bio-zertifizierter Produkte zum Einsatz.

 

Eine der Abteilungen von Agrarlandesrat Hans Seitinger hatte den Umsetzungsgrad des Landtagsbeschlusses untersucht, das Ergebnis stehe laut Seitinger für die "Überschriftenpolitik der SPÖ im Umweltbereich". Seitinger will sogar erfahren haben, dass Eier aus ausländischer Käfighaltung in Krankenhäusern verwendet werden.

 

Die SPÖ-Ressorts Spitäler und Soziales relativieren: Die Ergebnisse des Berichts seien so nicht nachvollziehbar, weshalb der Bericht in der Landesregierung auch zurückgestellt worden sei.


 

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