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Zehn Millionen Euro für Entsorgung von Gen-Reis

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Entsorgung von gentechnisch verändertem Reis aus Regalen und Lagern hat enorme Kosten verursacht. Die Bundesregierung nennt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Summe von zehn Millionen Euro. Bereits in 45 der 666 Reisproben, die in diesem Jahr in Deutschland analysiert worden sind, wurden Spuren von gentechnisch verändertem Material nachgewiesen. Die Proben stammten von Importen aus den USA und China. Die Ergebnisse für weitere 150 Proben stehen noch aus. Die Hersteller haben bislang 10.000 Tonnen Reis und Reisprodukte freiwillig zurückgerufen. Im August 2006 war bekannt geworden, dass aus den USA stammender Reis mit dem nicht zugelassenen Gen-Reis "LL Reis 601" verunreinigt ist. Auch Spuren von gentechnisch verändertem Reis aus China wurden in einigen Produkten festgestellt. Bio-Produkte waren nicht betroffen. Das Fatale ist, dass erst umfangreiche Analysen die Wahrheit an den Tag bringen. 

 

Doch muss auch die Bio-Szene sich intensiv mit der Problematik auseinandersetzen, denn die Gentech-Forschung bringt immer neue abstruse Konstrukte auf den Markt. Spinnen-Gene in der Kartoffel und Ratten-Gene im Salat sind keine Horror-Fantasien skeptischer Gentechnik-Gegner, sondern tatsächliche Produkte aus dem Gen-Labor. Niemand kann heute abschätzen, welche Folgen die Eingriffe ins Erbgut für Gesundheit und Umwelt haben werden.

 

Ein eher unwahrscheinliches, aber dafür umso unterhaltsameres  Szenario hat Greenpeace für den Kurzfilm „Horror im Kühlschrank“ herausgebracht : Dunkle Nacht, Unheil verkündende Geräusche - das Grauen hat einen Namen: Kohlrabi! Hier der Link zum Kurzfilm.


www.n-bnn.de

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