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Zahl der Biolandwirte in Bayern stagniert

von Redaktion (Kommentare: 0)


Auch für 2008 rechnen Experten mit zweistelligen Zuwachsraten in der Bio-Branche. Trotzdem könnten Bio-Produkte aus Bayern knapp werden, da nur wenige Bauern von konventioneller Landwirtschaft auf Ökolandbau umsteigen. Wie die Welt am Sonntag aus dem Landwirtschaftsministerium erfuhr, haben im vergangenen Jahr lediglich 52 Landwirte in Bayern auf Ökolandbau umgestellt.

 

Dies liegt unter anderem an der zentralen Frage, ob sich die Umstellung rechnet. Mit 190 Euro Ökoprämie je Hektar liegt Bayern zwar deutlich über den Fördersätzen der anderen Bundesländer, jedoch reicht dieser Betrag teilweise kaum aus. Als ein weiterer Grund spielen die gestiegenen Preise bei konventionellen Lebensmitteln eine Rolle. Zusätzlich gibt es für Landwirte noch die Alternative, in die Produktion nachwachsender Rohstoffe für Biotreibstoffe einzusteigen, die staatlich subventioniert und als deutlich einfacher betrachtet wird.

 

Die gesellschaftliche Akzeptanz im Umfeld der Bauern ist innerhalb Bayerns unterschiedlich – so haben es Milchbauern im Alpenvorland leichter als Ackerbauern in Mittelfranken.

 

Bio-Händler suchen dringend nach heimischen Ökoprodukten. In Bayern  bewirtschaften 5.000 Bauern eine Fläche von knapp 150.000 Hektar nach ökologischen Richtlinien – dies sind allerdings nur 4,2 % aller Betriebe. Die Nachfrage ist jedoch deutlich höher. Aus diesem Grund müssen die Hälfte des Bio-Gemüses und rund 70 % des Öko-Obstes aus dem Ausland importiert werden. (BÖLW)

 

http://www.welt.de

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