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Wochenmärkte kämpfen gegen Discounter

von Redaktion (Kommentare: 0)


Eine Initiative aus 20 nordrhein-westfälischen Städten will laut der dpa traditionelle Wochenmärkte, die im Konkurrenzkampf mit Discountern an Boden verlieren, mit neuen Ideen vor dem Aussterben bewahren.

 

„In den vergangenen 20 Jahren mussten die Wochenmärkte Umsatzeinbußen zwischen 30 und 50 % hinnehmen", sagt Peter Joppa, Geschäftsführer der städtischen Gesellschaft Duisburger FrischeKontor. Öffentliches Schau-Kochen auf dem Marktplatz, Kinderbetreuung, ein Bring-Service für schwere Einkäufe sowie Abendmärkte könnten nach Meinung von Kommunen wie Köln, Düsseldorf, Duisburg und Voerde wieder verstärkt jüngere Kunden an die Stände locken. Daneben soll Werbung für mehr Aufmerksamkeit sorgen.

 

„Wir beobachten seit dem vergangenen Jahr eine Trendwende hin zur gesunden Ernährung und zum Selberkochen. Davon profitieren die Märkte", so Wilfried Thal, Bundesvorsitzender für den Bereich Wochenmärkte beim Bundesverband deutscher Schausteller und Marktkaufleute.

 

Den Kommunen gehe es bei der „AG Wochenmarkt" nicht nur um den Erhalt von rund 200 Wochenmärkten als Grundversorger und Kommunikationszentren, sondern auch um rund 12.000 bis 15.000 Arbeitsplätze in ihrem Gebiet. Die schätzungsweise rund 3.000 deutschen Wochenmärkte sind vor allem im Westen der Republik traditionell verankert. 

 

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