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„Wir tun es – regional“

von Redaktion (Kommentare: 0)


„Wir tun es – regional“. Mit diesem Slogan wirbt die KLJB bei MessebesucherInnen der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 12.-22. Januar 2006 für regionales Einkaufen. „Lebensmittel sollen möglichst in der Region produziert, verarbeitet und konsumiert werden. Das sichert Arbeitsplätze in der jeweiligen Region und fördert die heimische Landwirtschaft und regionale Wirtschaftskreisläufe“, erklärt die KLJB-Bundesvorsitzende Monica Kleiser und fügt hinzu: „Regionale Nahrungsmittel tragen nicht nur zum Erhalt von Vielfalt und kultureller Identität bei, sie sind auch ökologisch und sozial verantwortlicher hergestellt.“

 

Regionales Einkaufen im Kontext der Ernährungssouveränität


Im regionalen Einkauf sieht die KLJB einen Teilaspekt des Prinzips der Ernährungssouveränität, für das sich die KLJB im Kampf gegen den weltweiten Hunger stark macht. Der Europavorsitzende der Internationalen Katholischen Land- und Bauernjugendbewegung (MIJARC), Christian Schärtl, formuliert die Vision der Landjugendlichen zur Ernährungssouveränität: „Jedes Land und jede Region muss das Recht haben, die eigene Landwirtschaftspolitik zu gestalten und zu schützen, um die Bevölkerung möglichst mit eigenen Nahrungsmitteln ausreichend und gesund zu ernähren.“ Das Besondere dieses Konzeptes: Es setzt nicht nur in den armen Ländern des Südens, sondern weltweit an. „Mit meinem eigenen Konsumverhalten kann ich die Wirtschaft meiner eigenen Region stärken und zugleich Dumpingpreise für Lebensmittel aus anderen Ländern verhindern helfen.“

 

Fotobotschaften-Aktion zu regionalem Einkaufen


Am Stand der KLJB in Halle 3.2., 109 können auch die BesucherInnen Position beziehen für regionales Einkaufen und sich für eine Fotobotschaft mit überdimensional großem Obst, Gemüse oder Brot fotografieren lassen. Dazu machen regionale Kochrezepte aus ganz Deutschland Appetit auf regionale Lebensmittel. Zwanzig ehrenamtliche StandbetreuerInnen aus den KLJB-Diözesanverbänden München-Freising, Regensburg und Berlin führen die Gäste in die Themenfelder Regionales Einkaufen und Ernährungssouveränität ein und stehen Rede und Antwort.


Die KLJB setzt sich seit langem für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume und internationale Solidarität ein. Im Februar 2005 hat die Bundesversammlung der KLJB ein Positionspapier zum Prinzip der Ernährungssouveränität verabschiedet, das als Grundlage für die Schwerpunktsetzung des KLJB-Bundesverbandes in den nächsten Jahren dient.

Download unter www.kljb.org

 

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