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Wie klimaschädlich ist unsere Nahrung?

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die britische Ladenkette Tesco hat's vorgemacht: Ein Öko-Label verrät Kunden, wie viel Kohlendioxid bei der Herstellung einer Ware anfällt. Ähnlich dem Hinweis auf den Kaloriengehalt findet sich auf der Verpackung die Angabe, wie viel Gramm Kohlendioxid bei der Herstellung anfällt. "Carbon footprint" heißt die Methode. Hierzulande zögert der Handel noch. Auch Martin Demmeler von der TU München, der sich mit Öko-Bilanzen von Lebensmitteln befasst, hat Bedenken: "Kohlendioxid ist ein wichtiger Parameter, aber CO2 ist nicht alles. Man kann mit einer Zahl wie dem CO2-Ausstoß nicht alle andere Faktoren wie Landverbrauch, Lärm oder sozio-ökologische Faktoren erschlagen."

Berliner Zeitung, 28.7.2007
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/tagesthema/673316.html


In der Diskussion zum Klimaschutz wird die Bedeutung von Ernährung und Landwirtschaft unterschätzt. Wie sieht ein klimafreundlicher Speiseplan aus und welche Rolle kann der Biolandbau dabei spielen? Der Ernährungsexperte Dr. Karl von Koerber vom Münchner Beratungsbüro für ErnährungsÖkologie äußert sich zu diesem Thema in einem Interview mit Bioland e.V. "Für den Konsum tierischer Erzeugnisse empfehle ich 'Bio statt Massenware' nach dem Motto 'weniger ist mehr'. Auch bei pflanzlichen Lebensmitteln ist Bio die klimaschonende Alternative. Und wieder mehr frische, gering verarbeitete Produkte aus der Region und der jeweiligen Saison in die Küche holen. Tiefkühlpommes verursachen z. B. eine 23-mal stärkere CO2-Belastung als frische Kartoffeln."
www.bfeoe.de

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