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Wenig Bio-Know-How im Supermarkt

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Experten der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatten Verkäuferinnen und Verkäufern in 15 Bioläden sowie in 15 konventionellen Lebensmittelgeschäften Fragen zum Thema Bio gestellt. Die Test-Käuferinnen und Käufer sollten erfragen, was ein Ei zum Bio-Ei macht. Richtige Antwort: Bio-Futter und Freilandhaltung. Dass hinter Siegeln von Bioanbauverbänden wie Demeter strengere Kriterien stecken als hinter dem staatlichen Bio-Siegel, galt es bei der zweiten Frage zu offenbaren. Und warum Bio-Bananen beim Discounter billiger sind als im Bioladen, erklären kompetente Verkäuferinnen und Verkäufer mit dem einfachen Satz: „Die Menge machts”.

 

Ergebnis: Die Auskünfte von Supermarktverkäuferinnen und -verkäufern im Hinblick auf Bio-Produkte lassen zu wünschen übrig. Die Bewertung "Spitzenberater" verdiente sich, wer bei vier Punkten Bescheid wusste. Diesen Titel erwarben im Test acht der 15 Bioläden. In den anderen sieben Bioläden konnten drei Fragen richtig beantwortet werden. In den herkömmlichen Geschäften fanden sich dagegen keine Mitarbeiter, die alle Fragen richtig beantworten konnten. Neun Verkäuferinnen und Verkäufer konnten dort höchstens einen Punkt richtig erklären.

 

Die tendenziell bessere Beratung erfuhren die Test-Käuferinnen und -Käufer in den kleinen Bioläden. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzählten geduldig über die Haltung der Tiere und den Anbau von Öko-Gemüse. Schwieriger war es dagegen, bei den Bio-Discountern und in Bio-Supermärkten Verkäuferinnen und Verkäufer zu finden, die außer Sachwissen auch Zeit hatten.

 

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