Anzeige

organic-market.info | Mediadaten | Impressum | Datenschutz

Was steht wirklich im neuen Gentechnikgesetz?

von Redaktion (Kommentare: 0)


Das Gentechnikgesetz wird derzeit im Vermittlungsausschuss diskutiert und voraussichtlich Ende dieser Woche verabschiedet. Wo aber lässt sich nachlesen, was wirklich in dem neuen Gentechnikgesetz steht? Eine konsolidierte Fassung des neuen Gentechnikgesetzes finden Sie seit Wochen nur beim Informationsdienst Gentechnik unter
http://www.keine-gentechnik.de. Auf Anfrage unter 030 28482 304 bekommen Sie es sogar zugeschickt.

Der Informationsdienst Gentechnik wird von Organisationen getragen, die sich für gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel engagieren sowie für den Schutz der Natur. Er wird weder von der Industrie noch von interessierten staatlichen oder wissenschaftlichen Institutionen oder Parteien finanziert.

Auf der Webseite des Informationsdienst Gentechnik können Sie die breite Debatte verfolgen, die seit Monaten in Deutschland darüber geführt wird, ob sich Backnang, Wolfratshausen, Menden, Rüsselsheim, die Uckermark oder München zu gentechnikfreien Regionen erklären sollen oder nicht und welche Sorgen dahinter stecken. Nur beim Informationsdienst Gentechnik finden Sie sowohl eine tägliche Presseschau der Lokalteile zu diesem Thema als auch
Kontakte zu Landwirten und Initiatoren gentechnikfreier Regionen in Deutschland. Sie erfahren aber auch etwas über gentechnikfreie Regionen in Frankreich, Italien, Großbritannien oder in Österreich, wo diese Woche ebenfalls ein neues Gentechnikgesetz verabschiedet wurde.

Die Synopse des Gentechnikgesetzes wurde von Greenpeace erstellt, der BUND initiiert gentechnikfreie Regionen und bildet diese auf einer Deutschlandkarte im Internet ab. Der NABU verfolgt die Auswirkungen der Grünen Gentechnik auf die Biodiversität, die Initiative "Save our Seeds" liefert alles zu den geplanten Grenzwerten im Saatgut und zur Koexistenzdebatte in der Europäischen Union. Der Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) beteiligt sich an dem gemeinsamen Projekt ebenso wie Verbände des
ökologischen Landbaus wie Bioland und Naturland, denen die Gentechnik auf dem Acker ganz besonders zu schaffen macht. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) informiert über gentechnikfreie Futtermittel, das gen-ethische Netzwerk verfolgt Freisetzungsversuche und Bio-Patente. Beim Informationsdienst Gentechnik finden Sie die Ansprechpartner und Pressestellen aller Beteiligten auf einen Blick.

Schließlich bietet seine Bibliothek sämtliche einschlägigen deutschen und europäischen Gesetze, Positionen, wissenschaftliche und rechtliche Studien, Präsentationen und Materialien sowie links zu den jeweils relevanten Institutionen und Initiativen.

Ein solcher Service muss finanziert werden. Bio-Unternehmen wie z.B. Alnatura oder der "Schrot und Korn" Verlag
unterstützen den Informationsdienst Gentechnik, ebenso die beteiligten Organisationen und die Zukunftsstiftung
Landwirtschaft, die auch die rechtliche Trägerschaft in gemeinnütziger Treuhand übernommen hat. Um den Informationsdienst weiter auszubauen und professionell fortzuführen, ist er auf Spenden und auf Unterstützung durch Beiträge und Hinweise im Internet und in den Medien angewiesen. (30.09.04)

Zurück

Uns interessiert Ihre Meinung. Schreiben Sie hier Ihren Kommentar zum Thema!



Jetzt teilen

Anmeldung
Newsletter

Anzeige

Anzeige