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Wal-Mart hat Probleme mit Bio

von Redaktion (Kommentare: 0)


Vor knapp einem Jahr hatte der US-amerikanische Mega-Discounter Wal-Mart den Plan bekannt gegeben hat, der größte Biohändler und Energiesparer Amerikas werden zu wollen. Kürzlich hat CEO Lee Scott das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit in Anwesenheit von Prinz Charles, auf einer Veranstaltung in Großbritannien das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit noch einmal ermeuert. Unter dem Namen Sustainability 360 will das Unternehmen künftig ökologisch umsteuern.  


Doch schon sieht sich der weltweit größte Einzelhändler mit ersten Problemen beim Handel mit Bio-ware konfrontiert. In mehreren Supermärkten soll es zu falscher Beschriftung von Bio-Produkten gekommen sein. Konsumentenschutzorganisationen klagen über Kundentäuschung und haben beim Landwirtschaftsministerium Beschwerde eingelegt.

 

Der angekündigte Weg der Supermarktkette in Richtung Bio und Nachhaltigkeit wird von Umweltschutzorganisationen und Bio-Fachleuten mit geteilter Meinung aufgenommen. Das schlechte Image des Discounters lässt viele an der Glaubwürdigkeit zweifeln. Ein Großteil der Vorhaben scheint dennoch viel versprechend, etwa die Verwendung von erneuerbarer Energie, radikale Reduzierung des Abfalls und die Umstellung der Angebotspalette auf nachhaltig und umweltfreundlich hergestellte Produkte. Selbst die Kundenkarte soll nicht mehr aus Plastik, sondern aus auf Mais basierendem PLA sein.

Wal-Mart ist zur Zeit der weltgrößte Einkäufer von biologisch angebauter Baumwolle, und der größte Teil des in den mehr als 7000 Filialen angebotenen Fischs stammt aus nachhaltigem Fischfang. Auch Fairtrade-Kaffee wird verkauft. 

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