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Verkaufsstop für Dennree-Brote

von Redaktion (Kommentare: 0)


 

Am 19.12. hat Dennree einen Verkaufsstop für zwei Sorten Brot veranlasst. Es handelt sich um das denree-Roggenvollkornbrot und das denree-Sonnenblumenvollkornbrot. In beiden Chargen wurden Rückstände des Wachstumsregulators Chlormequat gefunden, eine gesundheitliche Gefahr für den Verbraucher beim Verzehr bestehe jedoch nicht, so Dennree-Qualitätsmanager Robert Hasenhündl.

 

Chlormequat wird im konventionellen Anbau als sog. „Halmverkürzer“ eingesetzt, um die Pflanzen weniger windanfällig zu machen. Es kann nur mit einem speziellen Verfahren nachgewiesen werden. Das Verbrauchermagazin Ökotest hatte Roggenvollkornbrote untersucht und war bei den denree-Broten fündig geworden. Der Großhändler wurde von Ökotest schriftlich über das Testergebnis informiert. Da die Chlormequat-Rückstände deutlich über dem Orientierungswert des BNN-Herstellung und Handel lagen, hat Dennree die Brote vom Markt genommen. Die gemessenen Rückstände betragen weniger als 10 % des für konventionellen Roggen zugelassenen Höchstwertes, wie Dennree betont.

 

Die Bio-Kontrollstellen sowie der Hersteller, ein deutscher Bäcker, der sein Mehl von einer deutschen Mühle bezieht, wurden informiert. Letzterer hat eine Ursachenforschung eingeleitet. Nach deren aktuellen Stand ist es vermutlich zu einer unbeabsichtigten Vermischung von konventionellem und Bio-Getreide gekommen. Zusätzlich hat Dennree eigene Untersuchungen in einem externen Labor in Auftrag gegeben.

 

Zurzeit liegen nach Angaben von Dennree-Sprecherin Susanne Morawietz-Heinrich keine neuen Untersuchungsergebnisse vor. Auch über Rückläufe aus den Läden liegen zum aktuellen Zeitpunkt keine Angaben vor.

 

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