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Tipps zur Verhinderung von Genfeldern

von Redaktion (Kommentare: 0)


Über 50 % der für das Jahr 2008 angemeldeten Genfelder in Deutschland blieben frei von den gefährlichen Pflanzen: Besetzungen, Befreiungen, Vor-Ort-Aktivitäten vieler Bürgerinitiativen und immer neue Hiobsbotschaften für die Agrarmulties führten zu dem eindrucksvollen Ergebnis. Im kommenden Jahr hoffen Gentech-AktivistInnen auf einen noch breiteren Widerstand und das komplette Aus der Technologie in der Landwirtschaft.

Dazu haben sie jetzt eine neue Broschüre herausgebracht, in der alle wichtigen Informationen für den Protest vor Ort zusammengefasst sind - von der Informationsbeschaffung zum Feld bis zur direkten Aktion oder den rechtlichen Konsequenzen. "Unser Heft zum Thema Genfelder ist eine Reaktion darauf, dass offensichtlich noch vieles an Handlungsmöglichkeiten gerade bei den AkteurInnen vor Ort nicht bekannt ist", formuliert der Autor Jörg Bergstedt die Ziele der neuen Veröffentlichung Diese Lücke soll die neue Broschüre nun füllen. Sie ist ab sofort downloadbar und kann hier bestellt werden (Kosten: 1 Euro plus Porto).

Der Gießener Gerstenversuch soll 2009 und 2010 in Mecklenburg-Vorpommern weitergehen. Das hat die Universität Gießen jetzt beantragt. Sollte der Wechsel nach Groß-Lüsewitz führen, so würde aus dem dortigen Gelände rund um das skandalumwitterte AgroBiotechnikum eine Hochsicherheitszone mit etlichen teuren und riskanten Genfeldern. Mehr Informationen finden Sie hier.

„Die Uni Gießen sollte auf die unnötigen Versuche mit gentechnisch veränderter Gerste (GVO-Gerste) lieber vollständig verzichten, als damit nach Mecklenburg-Vorpommern auszuweichen, weil dort weniger Widerstand von Bürgerinnen und Bürgern vermutet wird“, kritisiert die umweltpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ursula Hammann. „Fakt ist, dass die Bevölkerung in Deutschland die Gentechnik in der Landwirtschaft als Risikotechnologie ablehnt und dieser Tatsache sollte sich die Universität Gießen nicht 
verschließen.“

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