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Verbände zum Genmais-Verbot

von Redaktion (Kommentare: 0)


Bioland begrüßt die Eilentscheidung zum Anbauverbot des Genmais MON810 in Deutschland. „Das Urteil stärkt das Vertrauen von Landwirten und Konsumenten in eine Politik, die sich nicht der Wirtschaftsmacht internationaler Saatgutkonzerne beugt“, kommentiert Thomas Dosch die Gerichtsentscheidung. „Der Schutz von Mensch und Umwelt muss absoluten Vorrang vor den Einzelinteressen internationaler Saatgutkonzerne haben“. Der Verband fordert außerdem: "Auf EU-Ebene muss sich Deutschland nun auch gegen die anstehende Neuzulassung von MON810 sowie von zwei weiteren Gen-Maissorten („Bt 11“ und „1507“) zum Anbau einsetzen".

Der Biokreis dagegen kritisiert eine "inkonsequente Landwirtschaftspolitik". "Man darf sich nicht zu früh freuen" heißt es in einer Presseerklärung des Verbands, "diese gute Nachricht kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit nur eine gentechnisch veränderte Maissorte verboten ist". Der Versuchs­anbau mit anderen, höchst riskanten Sorten, u.a. der Genkartoffel Amflora, ginge weiter. „Monsanto zeigt der Politik wieder einmal deutlich wer in Sachen Gentechnik das wirkliche Sagen hat“, so Sepp Brunnbauer GF Biokreis. Brunnbauer weiter: 
„Weder Landwirte noch Verbraucher verstehen an dieser Stelle das Lavieren der CSU – bleibt zu hoffen, dass der Wähler dieses Verhalten bei den kommenden Wahlen zu würdigen weiß!“

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