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Überwachung bei Lidl

von Redaktion (Kommentare: 0)


Lidl begibt sich wieder in die Schmuddelecke: während der wegen seiner Arbeitsbedingungen in Verruf geratene Diskounter mühselig seit zwei Jahren am Image poliert, ist durch Recherchen des Magazins Stern erneut ein Überwachungsskandal ans Tageslicht gekommen. Mitarbeiter der Billigkette wurden von Hausdetektiven überwacht, alle möglichen und in die Privatsphäre gehörende Verhaltensweisen, wurden detailliert protokolliert. Nun ist auf den Internetseiten von Stern.de alles im Detail nachzulesen.

Lidl hatte mit einer Aktionswoche, die am 20. April 2006 begann, ein Sortiment von 40 Bio-Produkten eingelistet. Das Ziel war 20 % Bio-Anteil über die Jahre zu erreichen. (siehe den Bericht auf Bio-Markt.Info) Die ebenfalls neu eingelisteten Fairtrade-Produkte wie Schokolade und Bananen, sollten Lidl einen fairen Anstrich geben. Mit diesem Schwenk in der Sortimentspolitik wollte sich Lidl in der Öffentlichkeit gezielt von seiner Vergangenheit abheben, die durch miese Arbeitsbedingungen im eigenen Haus und bei Zulieferern gekennzeichnet waren und daher wiederholt zu Kritik von Gewerkschaftlern geführt hatte.

Die Publikation "Grenzenlos billig? Globalisierung und Discountierung im Einzelhandel" von Sarah Bormann u.a., die von Ver.di und Weed 2005 herausgegeben wurde, geht auf die Folgen des Billigwahns ein.

Im Schwarzbuch-Weblog informiert Ver.di aktuell und zeitnah über den Discounter und seine Methoden.

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