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Tengelmann reduziert Pestizide

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Tengelmann-Gruppe will nach Informationen von Greenpeace als fünfte deutsche Supermarktkette die Pestizidbelastung ihres Obst- und Gemüseangebotes begrenzen. Dafür hat der Konzern ein Pestizidreduktionsprogramm eingeführt, nach dem zukünftig nur noch maximal 70 % der gesetzlich zulässigen Pestizidbelastung in den verkauften Lebensmitteln geduldet werden. Gleichzeitig soll auch die sogenannte "Akute Referenzdosis" nicht überschritten werden. Tengelmann ist damit der sogenannten "70 Prozent-Initiative" beigetreten, die in den letzten Monaten von Rewe und dem Metro-Konzern gestartet wurde. 

 

"Jetzt ist Bewegung in die Lebensmittelbranche geraten", freut sich Greenpeace Chemie-Experte Manfred Krautter. "Fünf der sechs Supermarktketten, deren Angebot wir in den letzten Jahren auf Pestizide untersucht haben, treten jetzt auf die Pestizidbremse. Lediglich Marktführer Edeka drückt sich noch um eindeutige Ziele und Maßnahmen."

 

Greenpeace fordert Tengelmann und die anderen Handelsketten auf, die neuen Standards nicht nur in Deutschland, sondern auch international anzuwenden und den Verbrauchern in Zukunft möglichst pestizidfreie Lebensmittel anzubieten.

 

Informationen über die Pestizidbelastung von Obst und Gemüse sowie Einkaufstipps für Verbraucher gibt es im kostenlosen Greenpeace-Ratgeber "Essen ohne Pestizide". Er kann bestellt werden unter Tel.: 040 - 30618120

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