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Seralini-Studie neu veröffentlicht

von Redaktion (Kommentare: 0)


Die Studie von Wissenschaftlern, angeführt von Professor Gilles-Eric Séralini - Long-term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize - wurde im Juni 2014 neu veröffentlicht. Sie ist auf Englisch bei Environmental Sciences Europe verfügbar.

In der Studie wurden massive Leber- und Nierenschäden sowie hormonelle Veränderungen bei Ratten festgestellt, die mit gentechnisch verändertem Mais und mit Mengen an Roundup gefüttert wurden, die unterhalb des Grenzwertes für Trinkwasser in der EU liegen. Toxische Wirkung wurde erreicht, wenn lediglich gentechnisch veränderter Mais verfüttert wurde und ebenso bei der alleinigen Gabe von Roundup sowohl auch beim Verabreichen beider Substanzen. Weitere unerwartete Ergebnisse waren die höhere Anzahl von großen Tumoren und der Sterblichkeit in den meisten Versuchsgruppen.

Die Studie wurde zunächst im September 2012 in Food and Chemical Toxicology (FCT) veröffentlicht, jedoch vom Chefredakteur im November 2013 nach anhaltender Kritik durch Gentechnik-Befürworter zurückgezogen. Die neu veröffentlichte Studie beinhaltet auch Material, das sich mit der Kritik an der Originalstudie beschäftigt. Die Ausgangsdaten, die die Untersuchungsergebnisse der ersten Studie stützen, werden ebenfalls veröffentlicht. Dies sei laut GMOSeralini unüblich für Studien, die die Zulassung von Roundup stützen. Das neue Werk präsentiert die selben Resultate wie zuvor und die daraus gezogenen Schlüsse bleiben unverändert. In der Studie wird ebenfalls ein Kommentar des Teams veröffentlicht, das die Lobbyarbeit der Gentechnikbefürworter beschreibt, die den Chefredakteur des FCT zum Rückzug der Studie bewogen haben. Der Artikel ist (auf Englisch) hier verfügbar.

GMO Séralini
 

 

 

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